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13.10.2025
Oskar Koller, Am Meer zu „Bella Italia”, DE-90562 Heroldsberg
Oskar Koller, Am Meer
Fritz Griebel, Limone zu „Bella Italia”, DE-90562 Heroldsberg
Fritz Griebel, Limone, 1959

Ausstellung 17.10.25 bis 22.03.26

Bella Italia

Das Land, wo die Zitronen blühn

Weißes Schloss Heroldsberg

Kirchenweg 4
DE-90562 Heroldsberg
Ganzjährig:
Mi 10-13 Uhr
Fr-So 15-18 Uhr

„Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn.” Mit dieser berühmten Zeile aus Goethes Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre” beginnt das Gedicht „Mignon”, das in der deutschen Literatur als Sinnbild der Italiensehnsucht gilt. Mignons Klage über das verlorene Paradies im Süden wurde zu einer kulturellen Chiffre für Generationen von Künstlern, die in Italien ein Ideal von Schönheit, Harmonie und geistiger Heimat suchten.

Den historischen Ausgangspunkt dieser bis heute wirksamen Italiensehnsucht bildet Goethes eigene „Italienische Reise” (1786-1788). Für Goethe war Italien kein Reiseziel, sondern ein ästhetisches Versprechen. Eine Schule des Sehens und des Erkennens, die Kunst und Leben gleichermaßen berührte. 

Die Ausstellung ist der künstlerischen Auseinandersetzung mit Italien als Ort der Inspiration und der von Johann Wolfgang von Goethe begründeten Sehnsucht nach Italien gewidmet und steht in deren Mittelpunkt, mit besonderem Fokus auf Positionen deutscher Künstler vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart aus der Region Nürnberg. Über 25 Künstlerinnen und Künstler zeigen, wie Italien über Generationen hinweg als künstlerischer Fluchtpunkt, Lichtquelle und Projektionsfläche gewirkt hat. Ob in der Zeichnung, der Malerei, der Fotografie oder der Objektkunst: Italien erscheint als inneres Bild, als Reiseerlebnis, als kultureller Spiegel.

Historische Werke von Künstlern wie Albrecht Dürer, August Christian Geist, Johann Georg Perlberg, Albert Maurer und Markus Tuscher treffen auf Arbeiten des 20. Jahrhunderts u.a. von Fritz Griebel, Georg Hetzelein, Hanna Höch, Eitel Klein, Oskar Koller, Emil Scheidig und Johanna Schwarze sowie auf zeitgenössische Beiträge von Ilse Feiner, Nina Heinlein, Marie Therese Heublein, Gerald Hoffmann, Margit Hüttner, Ralf Kunstmann, Evgeniia Mehkova, Andreas Perlick, Ulrike Pichl und Christa Stauber.

Die Werke stammen aus eigenen Beständen sowie aus bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen. Leihgeber sind u. a. die Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg, die Kunstvilla Nürnberg, das Stadtmuseum Amberg, die Galerie Jacobsa und die Galerie mit der blauen Tür.

POI

Ausstellungsort

Weißes Schloss Herolds­berg

Feste und wech­seln­de Aus­stel­lun­gen mit Kunst­wer­ken aus sie­ben Jahr­hun­der­ten. Orts­ge­schich­te, Werke des frän­ki­schen Künst­lers Fritz Grie­bel, Wirken der Nürn­berger Patri­zier­familie Geuder. Ver­ei­nigte Papier­werke (Er­fin­der des Tempo-Taschen­tuchs).

Bis 2.2.2026, Nürnberg

Spiel­träume und Alltags­helden

Bis 22.3.2026, Nürnberg

Nürnberg Global 1300-1600

Nürn­berg spielte eine ent­schei­dende Rolle für die Ent­stehung globaler Netz­werke: über die Häfen Venedigs und Portugals reichten die Ver­bin­dun­gen bis nach Asien und Amerika.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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