Version
30.6.2025
(modifiziert)
Glück auf Lore zu „Bergwerkmuseum (Museum)”, DE-82377 Penzberg
Ausstellung zu „Bergwerkmuseum (Museum)”, DE-82377 Penzberg
 zu „Bergwerkmuseum (Museum)”, DE-82377 Penzberg
Letzte Auffahrt zu „Bergwerkmuseum (Museum)”, DE-82377 Penzberg
Letzte Auffahrt aus dem Bergwerk, 30.9.1966
Foto: Stadtarchiv Penzberg
Loren zu „Bergwerkmuseum (Museum)”, DE-82377 Penzberg

Museum

Bergwerkmuseum

Karlstraße 36/38
DE-82377 Penzberg
08856-813-481
Ganzjährig:
Mi-So 10-17 Uhr

Durch die Aufschiebung der Alpen entstanden vor über 34 Millionen Jahren weitläufige Kohlelagerstätten im heutigen Alpenvorland. Inmitten der bäuerlich geprägten oberbayerischen Landschaft finden sich daher eine Reihe von Ortschaften, die teils über Jahrhunderte vom Bergbau geprägt waren.

Auch die Stadt Penzberg verdankt ihre Entstehung allein dem Pechkohlevorkommen: seit 1796 wurde hier mit kurfürstlichem Privileg geschürft. Im 19. Jahrhundert beförderten dann die Errungenschaften der Industrialisierung einen ertragreichen Kohleabbau. Bis in 640m Tiefe drangen die Schächte vor, vom Nonnenwald bis unter die Loisach dehnte sich das Grubenfeld aus, bis 1966 wurde hier abgebaut.

Nach der Bergwerksschließung schufen sich ehemalige Bergleute mit einem Museum einen Ort der Erinnerung an ihr Berufsleben untertage und bewahrten zugleich eine über die Jahre gewachsene Sammlung von originalem Arbeitsgerät, Dokumenten und Fotografien.

Kernstück der Ausstellung sind die originalgetreuen Streckenausbauten der Bergknappen. Zusammen mit dem Gezähe (das Handwerkszeug der Bergmänner) und Hunten (Förderwagen), Grubentelefonen, Signalstationen, einer simulierten Sprengung und einem Blindschacht aus der Grube vermitteln sie ein realistisches Bild des Arbeitslebens untertage.

Die Dauerausstellung zeigt die Sammlung an originalen Grubenlampen, Vermessungsgeräten, Kartenmaterial und eindrucksvollen Fotografien und Zeitdokumenten in einer modernen Ausstellungsarchitektur. Modelle, Medienstationen und Filmdokumente erläutern darüber hinaus die Arbeitsabläufe im Bergwerk.

POI

Museum, Penzberg

Museum Penz­berg Samm­lung Cam­pen­donk

Denk­mal­ge­schütz­tes ehe­ma­li­ges Arbeiter­wohn­haus des Berg­werks. Woh­nung mit zeit­ge­nös­si­schen Möbeln und Haus­rat der Zeit um 1920. Der ex­pres­sio­ni­sti­sche Maler Hein­rich Cam­pen­donk, jüng­stes Mit­glied der Künstler­gruppe „Der Blaue Reiter”.

Bis 8.11.2026, Großweil

ZeitRäume

An sechs unter­schied­lichen Orten im Museums­gelände lassen sich neue Geschichten und Personen entdecken, die in den histo­rischen Häusern bislang noch nicht thema­tisiert wurden.

Bis 8.11.2026, Großweil

Alltags­Schätze

Die Aus­stellung erzählt anhand ausge­wählter Objekte spannende und berührende Geschichten von den Menschen, die sie einst besessen haben.

Bis 26.7.2026, Kochel am See

Erbslöh. Fantasie & Form

Mit seinem Essay „Phan­tasie und Form” formulierte Erbslöh eine eigene Kunst­ttheorie, die Fantasie nicht als Gegen­tsatz zur Ordnung, sondern als deren Ursprung versteht.

Bis 27.9.2026, Kochel am See

Maria Franck-Marc

Die Aus­stellung versteht sich als Einladung, Franz Marcs Frau als eigen­ständige Akteurin der Moderne neu zu betrachten und etablierte kunst­histo­rische Narrative kritisch zu hinter­fragen.

Bis 30.9.2026, Bernried

Aufruhr der Farben

Das Buchheim Museum stellt einer Auswahl seines bedeu­tenden „Brücke”-Bestandes Werke un­mittel­barer Zeit­genossen und nach­folgender Genera­tionen gegenüber.

Verantwortlich für den Inhalt nach §18 Abs. 2 MStV:
Rainer Göttlinger • Felsenstr. 19 • 90449 Nürnberg
Pressemitteilungen willkommen
#2859 © Webmuseen Verlag