Bestandsaufnahme Gurlitt

„Entartete Kunst” – Beschlagnahmt und verkauft

Kunstmuseum Bern
2.11.2017-4.3.2018

Hodlerstraße 12
3011 Bern

www.kunstmuseumbern.ch
www.kunstmuseumbern.c...ahme-gurlitt-120.html

Di 10-21 Uhr
Mi-So 10-17 Uhr

Das Kunst­muse­um zeigt rund 160 Werke, die der Kunst­händler Hilde­brand Gurlitt in den 1930er- und 1940er-Jahren er­wor­ben hatte, und von denen die meisten als „ent­artete Kunst” in deut­schen Museen be­schlag­nahmt worden waren.

Bild
August Macke, Im Schlossgarten von Oberhofen, 1914, Aquarell auf Papier
Bestandsaufnahme Gurlitt :: Ausstellung
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In einer Doppelausstellung präsentieren das Kunstmuseum Bern und die Bundeskunsthalle in Bonn zeitgleich eine Auswahl von Werken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt. Erstmals werden die Werke, die der Kunsthändler Hildebrand Gurlitt in den 1930er- und 1940er-Jahren erworben hatte, im historischen Kontext gezeigt. Die Ausstellungen widerspiegeln den aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt”.

Das Kunstmuseum zeigt rund 160 Werke, von denen die meisten als „entartete Kunst” in deutschen Museen beschlagnahmt worden waren. Diese Bestände umfassen hauptsächlich Arbeiten auf Papier, darunter herausragende Kunstwerke des Expressionismus, der konstruktiven Kunst und der Neuen Sachlichkeit. Gleichzeitig werden in der Ausstellung die politischen Vorgänge thematisiert, die zur Diffamierung der Moderne als „entartet” und deren Zerstörung und Verkauf führten.