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3.11.2020
Besucherbergwerk Kamsdorf zu „Besucherbergwerk „Vereinigte Reviere Kamsdorf” (Bergwerk)”, DE-07333 Unterwellenborn

Bergwerk

Besucherbergwerk „Vereinigte Reviere Kamsdorf”

Grubensteig 4
DE-07333 Unterwellenborn
Mai bis Okt:
Mo-Do 10, 13, 15 Uhr
Sa, Ft 13, 15 Uhr
So+Ft 13, 14, 15 Uhr
Nov bis April:
Mo-Do, Sa-So+Ft 14 Uhr

Im Saalfelder Raum hat die Vielfalt der anstehenden Gesteine immer Anlass für ihre Gewinnung gegeben. Hier wurde einfaches Baumaterial genauso gefördert, wie erzhaltige Rohstoffe zur Produktion von Metallen und Farbstoffen. Insbesondere trifft das auf die Gesteinsschichten des Oberperm zu, die die Basisfolge des Thüringer Beckens bilden und die wegen ihres Erzinhaltes den bezeichnenden Namen „Zechstein” erhalten haben.

Die Führungen unter Tage gewähren Einblicke in 300 Jahre Erzbergbau auf Kupfer-, Silber- und Eisenerz. Die letzte Epoche der untertägigen Eisensteinförderung, die unmittelbar mit der Errichtung der Maxhütte Unterwellenborn im Zusammenhang stand, ist dabei ebenso erlebbar wie Gangbergbau auf Kupfererz, die Schachtförderung mittels Handhaspel oder Maschinenschacht. Der untertägige Rundweg führt auch durch die Grubenbaue, die im 2. Weltkrieg zum Rüstungswerk ausgebaut wurden, und in denen ab 1984 ein Zivilverteidigungsobjekt errichtet werden sollte.

POI

Museum, Unterwellenborn

Berg­bau- und Heimat­museum Könitz

Ge­schich­te des Könitzer Berg­baus, Orts­ge­schichte und Vereins­leben von Könitz, Heimat­stuben.

Museum, Saalfeld

Saal­fel­der Feen­grot­ten

Mittel­alter­liches Alaun­schiefer­berg­werk „Jere­mias Glück”, heute farben­reichste Schau­grotten der Welt mit Tropf­steinen und Ver­sinte­run­gen in­mitten schil­lern­der Grotten­seen.

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Thü­rin­ger Bauernh­äu­ser

Eines der ältesten deutschen Freilichtmuseen. Hausrat und Geräte aus der Region, Thüringer Volkskunst bis Mitte des 19. Jahrhunderts.

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Gegen­warts­kunst. Nam­hafte Maler, Grafiker, Bild­hauer und Kunst­hand­werker in wech­seln­den Personal­­aus­­stellungen.

Museum, Rudolstadt

Schiller­haus

Das Haus gehört zu den weni­gen authen­ti­schen Schiller­stätten in Deutsch­land. Die Aus­stel­lung kon­zen­triert sich ganz auf die Rudol­städter Zeit Fried­rich Schillers, auf seine Bezie­hung zu den Schwestern von Lenge­feld und auf das erste Zu­sammen­treffen mit Goethe in diesem Haus.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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