Ausstellung 10.03. bis 06.09.26
Es begann mit der Postkutsche und der frühen Dampfeisenbahn und endete mit dem Telephon, dem Telegraphen, dem Phonographen: eine rasante technische Entwicklung begleitete ▸Johannes Brahms’ Leben von 1833 bis 1897.
Geboren wurde er in Hamburg, sein Leben endete in Wien. Zwei scheinbar feste Pole, aber dazwischen ständige Bewegung, die nur in den Sommermonaten zur Ruhe kam und sich dort sublimierte im Aufschreiben des inneren Klangs. Das räumliche Durchmessen Europas in vier Jahrzehnten, einem Vagabunden gleich, ließ ihn zwischen Kopenhagen und Syrakus, Amsterdam und Prag, Kiel und Siebenbürgen, zwischen Vierwaldstättersee und Breslau tausende von Kilometern als Komponist, Pianist und Dirigent zurücklegen. Alles für die Musik und alles nur möglich dank des technischen Fortschritts in Form des explodierenden europäischen Bahnnetzes im 19. Jahrhundert.
Mit umfangreichen Texten und Bildern zeichnet die Sonderausstellung der Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg dieses Komponisten-Reise-Leben nach.
Ausstellungsort
Exponate aus Leben und Werk von Johannes Brahms: Briefe, Faksimile, Noten etc., Erinnerungsstücke aus dem Brahms-Nachlass. Der Hauptakzent liegt auf Brahms' Hamburger Jahren: Freunde, Familie, Wirkungsstätten.
Haupthaus, Hamburg
Hamburg besitzt eine einzigartige Musiktradition. Bedeutende Komponisten haben hier gewirkt oder wurden hier geboren. Wer waren die musikalischen Akteure? Wie lebten sie? Unter welchen Bedingungen arbeiteten sie? Wie entstanden ihre Kompositionen? Wie klingt ihre Musik?
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Wirken des Komponisten, Musikers, Musikdirektors, Opernkapellmeisters und Autors Georg Philipp Telemann (1681-1721).
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Hasses Leben und Wirken an den europäischen Theatern, Höfen und anderen Institutionen. Originale Libretti, Entwürfe von Bühnenbildern und Kostümen sowie historische Musikaliendrucke.
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Die Geschwister Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy.