Ausstellung 28.11.21 bis 06.03.22

Schloss- und Spielkartenmuseum

Am Anfang war das Spiel

Brettspiele: Geschichte und Gesellschaft spielend entdecken

Altenburg, Schloss- und Spielkartenmuseum: Spiele sind viel mehr als bloßer Zeitvertreib. Wie spielte man früher? Und welche Aussagen über unsere Gesellschaft lassen sich aus aktuellem Titel ziehen? Bis 6.3.22

Brettspiele sind Kulturgut und ein Spiegel der Zeit, in der sie entstanden und gespielt wurden. Altenburg ist dabei ein ganz besonders hell leuchtender Spiegel in der Welt der Spiele. Hier erfand man vor über 200 Jahren das Skatspiel, hier ist eine der größten Spielkartensammlungen der Welt zu Hause.

Die traditionelle Weihnachtsausstellung des Schloss- und Spielkartenmuseums nimmt die Besucher mit auf eine Brettspiel-Reise durch Zeit und Raum bis in die Gegenwart: das Museum konnte nämlich eine der weltweit größten Sammlungen von Brett- und Gesellschaftsspielen übernehmen, die Spielesammlung der Familie de Cassan aus Österreich, und hat aus diesem Anlass in Kooperation mit dem Projekt Boardgame Historian und dem Institut für Ludologie (Spielkunde) in Berlin eine Sonderausstellung entwickelt.

Spiele sind viel mehr als bloßer Zeitvertreib. Wie spielte man früher? Und welche Aussagen über unsere Gesellschaft lassen sich aus aktuellem Titel ziehen? Die Ausstellung gibt Antworten auf diese Fragen und vermittelt anschaulich Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung.

Besucher der Ausstellung entdecken hier nicht nur die Klassiker Ihrer Kindheit wieder, sie erfahren auch, dass Würfelspiele zu den ältesten Spielen der Menschheit gehören, wie die ersten Gesellschaftsspiele im alten Ägypten und in der römischen Antike gespielt wurden, welche Vielfalt moderne Brettspiele bieten, wie unsere Gesellschaft sich darin spiegelt, und warum Brettspiele als Medium ebenso relevant sind wie Filme oder Romane.

An Spieltischen können alle, die Lust haben, ihre Erkenntnisse gleich umsetzen und Klassiker wie auch Neuerscheinungen entdecken und ausprobieren.

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