Version
20.10.2013
 zu „Buxtehude-Museum (Museum)”, DE-21614 Buxtehude
Has’ und Igel
Foto: Buxtehude·Museum

Museum

Buxtehude-Museum

für Regionalgeschichte und Kunst

St.-Petri-Platz 11
DE-21614 Buxtehude
Ganzjährig (seit Juli 2021):
Di-So 11-18 Uhr

Das Buxtehude Museum zeigt, umfassend saniert, seit Juli 2021 wieder Buxtehuder Stadtgeschichte, Gemälde ausgewählter Künstler, archäologische Funde des Gräberfelds von Immenbeck sowie christliche Kunstwerke des Mittelalters. Der Konzeptkünstler Michael Craig-Martin verwandelte darüber hinaus die Abteilung 1997 in ein begehbares Gemälde.

Gleich zu Beginn des Rundgangs wird die oft gestellte Frage „Buxtehude - gibt’s das wirklich?” kurzweilig thematisiert und ihr Hintergrund beleuchtet. Eine Mitmachstation zum Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel, der sich auf der kleinen Heide bei Buxtehude zugetragen hat, lässt das Märchen lebendig werden.

Weiter geht es mit der abwechslungsreich und unterhaltsam erzählten Geschichte der Hansestadt Buxtehude. Themeninseln, Filme und Hörstationen beleuchten wirtschaftliche, politische und kulturelle Aspekte der Stadtgeschichte. Das kleine und sehr sehenswerte Kunstkabinett zeigt Gemälde ausgewählter Künstler und ihren Blick auf das Buxtehude der Vergangenheit.

Ein echtes Highlight ist die Ausstellung zum Gräberfeld von Immenbeck: gezeigt wird eine große Auswahl aus den mehr als 11.000 archäologischen Funden der Zeit vom 4. bis zum 6. Jh. n.Chr. Den Mittelpunkt bilden die vollständig erhaltenen kostbaren Gläser, die eindrucksvoll in Szene gesetzt sind. In der umfangreichen Mitmachzeile lassen sich die Methoden der archäologischen Wissenschaft nachvollziehen und viele Erkenntnisse über die Völkerwanderungszeit gewinnen.

Die Vielfalt des Buxtehude Museums spiegelt sich nicht zuletzt auch in der Abteilung „Sakrale Kunst”. Hier werden christliche Kunstwerke des Mittelalters gezeigt und die Methoden ihrer Restaurierung vermittelt.

POI

Bis 24.2.2025, Hamburg

Ja

Im klassi­zi­sti­schen Ambiente des Jenisch Hauses, das selbst als Location für elegante Hoch­zeits­fotos sehr beliebt ist, widmet sich die Aus­stellung der Kunst der inter­natio­nalen Hoch­zeits­foto­grafie.

Bis 22.9.2024, Hamburg

Watch! Watch! Watch!

Die Aus­stel­lung be­leuch­tet anhand von 230 Origina­abzügen sowie zahl­reichen Ver­öffent­lichun­gen in Illu­strierten und Büchern das Lebens­werk des Foto­grafen von den 1930er- bis in die 1970er-Jahre.

Bis 8.9.2024, Hamburg

William Blakes Uni­ver­sum

Die Aus­stellung zeigt Blake als einen wahr­haften Europäer, obwohl er Groß­britan­nien niemals verließ, und setzt sein Werk in Bezug zu ausge­wählten Arbeiten europäischer Zeit­genossen.

Ab 1.8.2024, Hamburg

Making History

Gemein­sam mit „Der Einzug Karls V. in Ant­werpen” werden 60 weitere Gemälde und Skulpturen des 19. Jahr­hunderts aus der Sammlung im re­prä­senta­tiven Makart-Saal gezeigt, darunter viele Grün­dungs­bilder des 1869 eröff­neten Hauses.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#6430 © Webmuseen Verlag