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11.5.2026
Plakat zu „Haben Juden nichts zu lachen?”, DE-34117 Kassel

Ausstellung 09.05. bis 19.07.26

Haben Juden nichts zu lachen?

Cartoons zu jüdischem Leben in fordernden Zeiten

Caricatura

Rainer-Dierichs-Platz 1
DE-34117 Kassel
0561-776499
info@caricatura.de
Ganzjährig:
Di-Sa 12-19 Uhr
So+Ft 10-19 Uhr

Jüdisches Leben ist kein Spaziergang – aber auch kein Tabu. Seit dem 7. Oktober 2023 sind Antisemitismus, Angst und Polarisierung wieder Alltag. In dieser Situation wird klar: Humor ist nicht automatisch befreiend. Er ist kein Luxus, sondern ein innerer Kompass. Er zeigt, wo etwas weh tut – und wo trotz Bedrohung noch Raum fürs Menschsein bleibt. Er kann trösten, aber auch provozieren und aufrütteln.

In der Ausstellung zeigen jüdische und nicht-jüdische Künstler, wie Cartoons in diesem Spannungsfeld wirken: zwischen bitterer Ironie, schwarzem Witz und nachdenklicher Leichtigkeit entsteht ein Bild jüdischen Lebens, das weder verklärt noch von Resignation geprägt ist. Fragen wie „Für wen darf ich heute die Projektionsfläche sein?”, „Darf man als Rechtsextremist jetzt noch Synagogen anzünden oder ist das dann pro-palästinensisch?” oder „Wie kommt es, dass wir uns nie auf die Dinge konzentrieren, die uns verbinden – wie Falafel?” eröffnen Perspektiven auf Alltag, Identität, Angst und Hoffnung und zeigen: Humor ist auch kein Zeichen von Leichtfertigkeit, sondern ein Ausdruck von Widerstand und Menschlichkeit.

Gegliedert ist die Ausstellung in drei Bereiche: Eingangs werden jüdisches Leben, seine Bräuche und Traditionen beleuchtet, aber auch ein Alltag, der durch Stigmatisierung geprägt ist. Der zweite Bereich richtet den Blick auf Antisemitismus in Deutschland – auf Bedrohung, Vorurteile und Diskriminierung. Bereich drei versammelt unterschiedliche Blickwinkel auf Nahost und einen der komplexesten Konflikte der neueren Geschichte, die eines eint: Der Wunsch, dass die Zerstörung und das Leid der Zivilbevölkerung auf allen beteiligten Seiten ein Ende haben mögen.

Mit Werken von: Harm Bengen, Stefanie Bräuning-Orth, BURKH, Uli Döring, Tim Oliver Feicke, Andrey Feldshteyn, Annika Frank, Ben Gershon, Katharina Greve, Markus Grolik, Teresa Habild, Hauck & Bauer, Ruth Hebler, Petra Kaster, Keren Keet, Kittihawk, Amy Kurzweil, Dorthe Landschulz, Mario Lars, Bob Mankoff, Nadia Menze, Til Mette, Denis Metz, Mock, Paul Noth, Thomas Plaßmann, Regina Potomkina, Stephan Rürup, ruth__lol, Heiko Sakurai, Chrissie Salz, Bettina Schipping, André Sedlaczek, David Sipress, Klaus Stuttmann, Holger Weyrauch und Miriam Wurster.

POI

Ausstellungsort

Carica­tura

Aus­stel­lun­gen aus dem Be­reich komi­sche Kunst (Kari­katur, Car­toon, komi­sche Zeich­nung), Le­sun­gen (komi­sche Lite­ra­tur), Cari­ca­tura Edi­tion (Publi­ka­tio­nen, Post­karten, Pla­kate), Agentur (Ver­mitt­lung von deutsch­sprachi­gen Zeich­nern).

Bis 16.8.2026, Kassel

Wo die Musik spielt(e)

Museum, Kassel

Museum für Sepul­kral­kultur

Objekte zur euro­päi­schen Sepul­kral­kultur aus ver­schie­denen Jahr­hun­der­ten, zeit­ge­nössi­sche Kunst zum Thema Tod, Sach­zeug­nisse zur Be­stat­tungs- und Trauer­kultur.

Museum, Kassel

Mu­seum Fri­de­ri­cia­num

Museum, Kassel

Neue Galerie

Male­rei und Plastik des 18. bis 20. Jahr­hun­derts. Neben dem Schwer­punkt Kassel sind Künst­ler aus ganz Deutsch­land, Europa, den USA und Süd­amerika vertreten.

Schloss, Kassel

Mar­mor­bad

Prunk­voller spät­baro­cker Pavillon­bau mit zen­tra­lem Becken und einer Kuppel, der aber nie als Bad diente. Glanz­volle Innen­aus­stattung von Pierre Etienne Monnot, einem der be­deu­tend­sten Bild­hauer des späten 17. Jahr­hun­derts.

Museum, Kassel

Natur­kunde­museum Ottoneum

Hei­mi­sche Tier- und Pflan­zen­welt in Lebens­raum­ins­ze­nie­run­gen. Regio­nale Natur- und Erd­ge­schichte. Objekte aus der land­gräf­lichen Rari­täten­kammer mit dem älte­sten Herbar Deutsch­lands von Caspar Ratzen­berger, der Schild­bach­schen Holz­biblio­thek und dem Goethe-Ele­fanten.

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