Ausstellung 10.02. bis 19.07.26
Mit Cockaigne – dem alten französischen Begriff für das Schlaraffenland – rückt der Fotokünstler Gregor Sailer einen uralten Menschheitstraum ins Zentrum: eine Welt, in der Nahrung im Überfluss vorhanden ist.
In seinen Bildwelten zeigt er, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen könnte, und fragt nach, wie wir unsere Ernährung in Zukunft sichern wollen – und zu welchem Preis. Denn Landwirtschaft war nie reine Natur. Sie ist immer gestalteter Raum, geprägt von menschlichen Bedürfnissen und Vorstellungen.
Gregor Sailers Fotografien öffnen den Blick für diese tiefgreifenden Veränderungen: für technisierte Felder, künstliche Lebensräume und Visionen einer Produktion, die Effizienz über alles stellt. Dabei stellt er zwei Systeme gegenüber: zum einen hochdiverse Agrosysteme, die viel menschliche Arbeitskraft benötigen, zum anderen eine KI-gesteuerte, automatisierte Landwirtschaft mit standardisierten Organismen und Prozessen – und dem Versprechen, im Gegensatz zur aktuellen industriellen Landwirtschaft ohne fossile Energie auszukommen.
Die oft jahrelange Planung und Konzeption geht der Motivsuche voraus und führt Gregor Sailer immer wieder an Orte, die für viele Menschen nicht oder nur schwer erreichbar sind. Seine auf das Wesentliche reduzierten Bilder strahlen auf den ersten Blick Ruhe aus und regen auf den zweiten zu einer intensiven Auseinandersetzung mit hochbrisanten Themen an.
Ausstellungsort
Prächtiger Palast der Naturwissenschaft und eines der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Museen der Welt. Berühmte und unersetzbare Exponate, etwa die 25.000 Jahre alte Venus von Willendorf, die vor über 200 Jahren ausgestorbene Stellersche Seekuh, riesige Saurierskelette und vieles mehr. Eines der 10 besten Museen der Welt.
Dependance, Wien
Bedeutendes Denkmal zur Geschichte der Krankenversorgung und der Medizin. Weltweit größte Sammlung pathologischer Präparate. Feucht- und Trockenpräparate, Moulagen und Geräte.
Bis 6.4.2026, Wien
Die Ausstellung zeigt Parallelen und Unterschiede zwischen Ost und West in vergleichbaren historischen Perioden auf.
Ab 24.3.2026, Wien
Beide Künstler malten zunächst spektakuläre Ansichten ihrer Heimatstadt Venedig, verließen die Lagunenstadt aber, um ihre Karriere im Ausland fortzusetzen.
Museum, Wien
Gemäldegalerie, Ägyptisch-Orientalische Slg., Antikensammlung, Kunstkammer, Münzkabinett. Eines der größten und bedeutendsten Museen der Welt. Objekte aus dem alten Ägypten, der Antike, dem Mittelalter und der Neuzeit bis etwa 1800.