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6.2.2026
Gewächshaus, Berea zu „Cockaigne. Schlaraffenland der Zukunft?”, AT-1010 Wien
Gewächshaus, Berea, Kentucky, USA, 2023
© Gregor Sailer

Ausstellung 10.02. bis 19.07.26

Cockaigne. Schlaraffenland der Zukunft?

Naturhistorisches Museum

Burgring 7
AT-1010 Wien
01-52177-335
info@nhm-wien.ac.at
Ganzjährig:
Mo, Do-Sa 9-18 Uhr
Mi 9-20 Uhr
Di geschlossen

Mit Cockaigne – dem alten französischen Begriff für das Schlaraffenland – rückt der Fotokünstler Gregor Sailer einen uralten Menschheitstraum ins Zentrum: eine Welt, in der Nahrung im Überfluss vorhanden ist.

In seinen Bildwelten zeigt er, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen könnte, und fragt nach, wie wir unsere Ernährung in Zukunft sichern wollen – und zu welchem Preis. Denn Landwirtschaft war nie reine Natur. Sie ist immer gestalteter Raum, geprägt von menschlichen Bedürfnissen und Vorstellungen.

Gregor Sailers Fotografien öffnen den Blick für diese tiefgreifenden Veränderungen: für technisierte Felder, künstliche Lebensräume und Visionen einer Produktion, die Effizienz über alles stellt. Dabei stellt er zwei Systeme gegenüber: zum einen hochdiverse Agrosysteme, die viel menschliche Arbeitskraft benötigen, zum anderen eine KI-gesteuerte, automatisierte Landwirtschaft mit standardisierten Organismen und Prozessen – und dem Versprechen, im Gegensatz zur aktuellen industriellen Landwirtschaft ohne fossile Energie auszukommen.

Die oft jahrelange Planung und Konzeption geht der Motivsuche voraus und führt Gregor Sailer immer wieder an Orte, die für viele Menschen nicht oder nur schwer erreichbar sind. Seine auf das Wesentliche reduzierten Bilder strahlen auf den ersten Blick Ruhe aus und regen auf den zweiten zu einer intensiven Auseinandersetzung mit hochbrisanten Themen an.

POI

Ausstellungsort

Natur­histo­risches Museum

Präch­tiger Palast der Natur­wissen­schaft und eines der be­deu­tend­sten natur­wissen­schaft­lichen Museen der Welt. Berühmte und un­er­setz­bare Expo­nate, etwa die 25.000 Jahre alte Venus von Willen­dorf, die vor über 200 Jahren aus­ge­stor­bene Steller­sche See­kuh, riesige Saurier­skelette und vieles mehr. Eines der 10 besten Museen der Welt.

Dependance, Wien

Patho­logisch-ana­tomi­sches Museum

Be­deu­ten­des Denk­mal zur Ge­schichte der Kranken­ver­sorgung und der Medizin. Welt­weit größte Samm­lung patho­lo­gi­scher Präparate. Feucht- und Trocken­präpa­rate, Moula­gen und Geräte.

Bis 6.4.2026, Wien

Chine­sische Kunst aus der Verbo­tenen Stadt

Die Aus­stellung zeigt Parallelen und Unter­schiede zwischen Ost und West in vergleich­baren histo­rischen Perioden auf.

Ab 24.3.2026, Wien

Canaletto und Bellotto

Beide Künstler malten zunächst spekta­kuläre Ansichten ihrer Heimat­stadt Venedig, verließen die Lagunen­stadt aber, um ihre Karriere im Ausland fort­zusetzen.

Museum, Wien

Kunst­histo­risches Museum

Ge­mälde­galerie, Ägyp­tisch-Orien­ta­li­sche Slg., Antiken­samm­lung, Kunst­kammer, Münz­kabi­nett. Eines der größten und be­deu­tend­sten Museen der Welt. Objekte aus dem alten Ägypten, der Antike, dem Mittel­alter und der Neu­zeit bis etwa 1800.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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