Version
15.4.2024
(modifiziert)
Krebs und Emotionen zu „Da ist etwas. Krebs und Emotionen”, DE-10117 Berlin

Ausstellung 12.07.23 bis 08.09.24

Da ist etwas. Krebs und Emotionen

Berliner Medizinhistorisches Museum

Charitéplatz 1
DE-10117 Berlin
030-450-536122
bmm(at)charite.de
Ganzjährig:
Di, Do-Fr, So 10-17 Uhr
Mi, Sa 10-19 Uhr

Krebs löst Angst aus. Daran haben die Erfolge der modernen Krebsmedizin nichts geändert. Und das wird voraussichtlich auch in Zukunft so bleiben. Denn Krebs entsteht unbemerkt im eigenen Körper als existentielle Bedrohung. Mitunter wächst er über Jahre, ohne erkannt zu werden. Unbehandelt verläuft die Krankheit meistens tödlich.

Aber ist die Angst, die Menschen angesichts von Krebs empfunden haben und immer noch empfinden, eigentlich immer und überall dieselbe Angst? Und welche Rolle spielen andere Emotionen, etwa Wut, Scham, Lebenswille, Mut, Ekel, Verzweiflung, Schuldgefühle, Einsamkeit, Zuversicht und Hoffnung?

Die Ausstellung geht diesen Gefühlen nach. Sie thematisiert dabei Gefühle nicht allein als subjektive, persönliche Empfindungen. Kulturhistorische Exponate, wissenschaftliche Objekte, interaktive Medienstationen und Filminterviews machen sichtbar, wie stark Gefühle durch gesellschaftliche Normen und Moralvorstellungen geprägt werden. Im 20. Jahrhundert haben sich die Erwartungen an die Gefühle in der Auseinandersetzung mit Krebs verändert.

Der Rundgang veranschaulicht diesen Wandel und lädt Besucher dazu ein, auch über eigene Gefühle und deren kulturelle Prägung nachzudenken.

POI

Ausstellungsort

Berli­ner Medizin­histo­ri­sches Museum

Re­kon­stru­ierte Etage des alten, von Rudolf Vir­chow vor 100 Jahren ge­grün­deten Patho­logi­schen Museums. Rund 1000 Präpa­rate wie mon­ströse Tu­more und sel­tene Fehl­bil­dun­gen. Medi­zi­ni­sche Instru­mente.

Bis 8.9.2024, im Haus

Das Gehirn

Aktuell unternimmt die Neuro­wissen­schaft die größten Forschungs­anstren­gungen, um die Rätsel des Gehirns zu lösen.

Museum, Berlin

Mori-Ogai Gedenk­stätte

Leben und Werk des japa­ni­schen Arztes, Schrift­stellers, Über­setzers und Kriti­kers Mori Rintarô (Ôgai). Kalligraphie- und Fotoausstellungen.

Bis 24.11.2024, Berlin

Roads not Taken

Anhand von 14 markanten Ein­schnitten der deutschen Geschichte werden die Wahr­schein­lich­keiten von ausge­bliebener Geschichte gezeigt: verhindert von Zufällen oder dem Gewicht persön­licher Unzu­länglich­keiten.

Ab 13.7.2024, Berlin

Imagine Another Per­spective

Gibt es in der Natur Energien, die für das mensch­liche Auge nicht wahr­nehmbar sind?

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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