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24.11.2025
Helene Manßhardt, Lausitzer Gebirge zu „Das Lausitzer Gebirge”, DE-02763 Zittau
Helene Manßhardt, Blick auf das Lausitzer Gebirge, wohl von der Lausche aus, o. J., Öl auf Leinwand
Foto: Jürgen Matschie

Ausstellung 22.11.25 bis 08.03.26

Das Lausitzer Gebirge

Kunst und Natur

Kulturhistorisches Museum

Klosterstraße 3
DE-02763 Zittau
03583-55479-0
museum@zittau.de
Ganzjährig:
Di-So 10-17 Uhr

Das Lausitzer Gebirge zieht seit Jahrhunderten Künstler aus Nah und Fern in seinen Bann. Im äußersten Südosten der Oberlausitz und im nördlichen Böhmen gelegen, erstreckt es sich über ein Gebiet zwischen der Böhmischen Schweiz im Westen bis zum Jeschkengebirge im Osten, zwischen dem Oberlausitzer Bergland im Norden und dem Böhmischen Becken im Süden. Es wird von kreidezeitlichen Sandsteinformationen und tertiären Vulkankegeln geprägt. Höchster Gipfel des Zittauer Gebirges ist die Lausche (792,6 Meter), zugleich auch höchste Erhebung des gesamten Lausitzer Gebirges. Der Hauptkamm, in etwa dem deutsch-tschechischen Grenzverlauf entsprechend, bildet die Wasserscheide zwischen Ost- und Nordsee. Markante Felsformationen wie die der Jonsdorfer Felsenstadt und von Oybin, mächtige Vulkankegel wie Lausche, Kleis, Roll und Hochwald sowie zahlreiche mittelalterliche Burgruinen beiderseits der Grenze spielen seit dem 18. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der Kunst.

In der Ausstellung werden Werke namhafter Künstler wie Carl Gustav Carus, Adolph Thomas, Willi Müller-Lückendorf, Georg Grulich und Max Langer präsentiert und frühen Fotografien, Souvenirs und geologischen Kostbarkeiten gegenübergestellt. Der Blick schweift bis in die benachbarten Gebirgslandschaften wie das Isergebirge und stellt somit einen grenzübergreifenden Kulturraum vor.

POI

Ausstellungsort

Kultur­histori­sches Museum

Geschichte, Kunst und Kultur des Zittauer Landes. Stadt­ge­schichte und Stadt­modell (vor 1757), histo­rische Hand­werker­zünfte, Kunst­hand­werk. Zeug­nisse der Gerichts­bar­keit der mittel­alter­lichen Stadt (nach­ge­staltete Folter­kammer). Kleines Zittauer Fasten­tuch.

Museum, Zittau

Museum Kirche zum Hei­li­gen Kreuz

Goti­sche Ein­stützen­kirche böh­mi­schen Stils mit früh­baro­cker Aus­stat­tung. Reste goti­scher Wand­male­rei. Gro­ßes Zittauer Fasten­tuch von 1472 - ein­malig in Deutsch­land.

Museum, Zittau

Museum für Natur­kunde Dr. Curt Heinke

Geo­lo­gie, Mine­ra­lo­gie und Palä­onto­logie der süd­lichen Ober­lausitz. Berg­bau­ge­schichte des Zittauer Beckens.

Gebäude, Mittelherwigsdorf

Dorf­museum Eckarts­berg

Groß­zü­giger, gegend­typi­scher Vier­seit­hof, be­ste­hend aus Wohn-Stall­haus, großer Hof­scheune, Pferde-Schweine­stall mit Wagen­remise und Aus­gedinge­haus. Frühe­res Wohnen, histo­ri­sches Sammel­gut der Haus­wirt­schaft, alte land­wirt­schaft­liche Geräte. Bauern­garten und Hof.

Museum, Herrnhut

Von Herrn­hut in die Welt (Uni­täts­aus­stel­lung)

Kleine Frei­kirche, die in Herrn­hut ihr Zentrum hat und auf die Böhmi­sche Brüder-Unität (1457) zurück­geht, die 1727 in Herrn­hut erneuert wurde. Bilder und Gegen­stände aus dem Unitäts­archiv: Geschichte der Böhmi­schen Brüder-Unität, Gründung von Herrnhut.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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