Beitrag v.
16.6.2023
Kandinsky, Studie für Murnau zu „Der Blaue Reiter - Eine Hommage”, DE-82418 Murnau
Wassily Kandinsky, Studie für Murnau mit Kirche II, 1910, Privatsammlung
Münter, Obere Hauptstraße zu „Der Blaue Reiter - Eine Hommage”, DE-82418 Murnau
Gabriele Münter, Obere Hauptstraße Murnau, 1908, Privatsammlung
© VG- Bild-Kunst, Bonn 2023
Jawlensky, Violetter Turban zu „Der Blaue Reiter - Eine Hommage”, DE-82418 Murnau
Alexej von Jawlensky, Violetter Turban (Ausschnitt), 1911, Öl auf Karton, Privatsammlung
Alexej von Jawlensky, Violetter Turban, 1911, Öl auf Karton, Privatsammlung
Münter, Gelbes Haus zu „Der Blaue Reiter - Eine Hommage”, DE-82418 Murnau
Gabriele Münter, Gelbes Haus mit Apfelbaum, 1910, Privatsammlung
© VG- Bild-Kunst, Bonn 2023

Ausstellung 01.07. bis 26.11.23

Der Blaue Reiter - Eine Hommage

Schlossmuseum

Schloßhof 2-5
DE-82418 Murnau
Ganzjährig:
Di-So 10-17 Uhr
Juli bis Ende Sept:
Sa-So 10-18 Uhr

Am 1. Juli 2023 feiert das Schloßmuseum Murnau sein 30-jähriges Bestehen. 
Mit mittlerweile knapp 100 Sonderausstellungen und zahlreichen Forschungsprojekten zu seinen Sammlungsthemen, vor allem zur Klassischen Moderne und zu Gabriele Münter, hat sich das Museum in den drei Jahrzehnten einen internationalen Ruf er­arbeitet.

Pünktlich zum Jubiläum und zur Neupräsentation seiner Expressionisten-Sammlung kann das Museum im Sommer 2023 ein weiteres Ausstellungsjuwel präsentieren: die Werke von höchster Qualität aus dem Kreis der Künstler des Blauen Reiter und ihrer Freunde nehmen nicht nur innerhalb des Œuvres des jeweiligen Künstlers eine besondere Stellung ein. Sie veranschaulichen im Dialog zueinander eindrucksvoll den Umbruch in der Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und machen die elementare Rolle deutlich, die die Farbe als Klangkörper zwischen Form und Ausdruck dabei spielte.

Gabriele Münters „Gelbes Haus mit Apfelbaum” (1910) und Wassily Kandinskys „Studie für Murnau mit Kirche II” (1910) zeigen darüber hinaus u.a. den Einfluss ihrer gemeinsamen Murnauer Jahre; Alexej von Jawlenskys „Violetter Turban” (1911) bildet den Höhepunkt seiner in mehreren Stufen entwickelten ausdrucksstarken Porträts, und in Alfred Kubins Tuschfederzeichnung „Aschermittwoch” (um 1922) hallen die gemeinsamen Schwabinger Jahre nach. Auch der Einfluss der Farbmagier Franz Marc, August Macke und Robert Delaunay war groß, wie Mackes „Vor dem Hutladen” (1913) und Delaunays „Esquisses pour Hommage à Blériot” (1914) eindrucksvoll vor Augen führen.

POI

Ausstellungsort

Schloss­museum

Der Blaue Reiter, Gabri­ele Münter, Land­schaft. Hinter­glas­kunst aus Europa und Asien. Kultur­ge­schichte Mur­naus.

Museum, Murnau

Gabriele Münter-Haus

Gabri­ele Münter lebte bis 1914 mit Wassily Kan­din­sky und später mit Unter­bre­chun­gen mit ihrem späte­ren Lebens­ge­fähr­ten Jo­han­nes Eich­ner (1886-1958) bis zu ihrem Tode 1962 in diesem Haus.

Museum, Großweil

Freilicht­museum Glent­leiten

Vom Korn zum Brot, vom Haus­brun­nen zum Wasser­hahn: im größten Freilichtmuseum Südbayerns machen original erhaltene Gebäude die Arbeitswelt, die Bräuche und Traditionen, aber auch die Baukunst der Menschen Oberbayerns begreifbar.

Bis 3.11.2024, Oberammergau

Wech­sel­spiel(zeug)

Die Voraus­setzun­gen für die Ent­stehung erz­ge­birgi­scher Volks­kunst und Ober­ammer­gauer Schnitz­kunst waren ähnlich, ihre Ent­wick­lung jedoch sehr unter­schied­lich.

Bis 3.11.2024, Garmisch-Partenkirchen

Georg Gras­egger „…die Welt ins Bildhafte reißen”

Gras­egger hielt den zen­tralen Moment in Gips, Bronze oder Holz wie in einem filmi­schen Stand­bild in hand­werk­licher Per­fek­tion fest.

Museum, Kochel am See

Franz Marc Museum

Samm­lung Franz Marc und Blauer Reiter.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#3101455 © Webmuseen Verlag