Ausstellung 17.11.24 bis 09.02.25
Der Maler und Grafiker Max Beckmann (1884-1950) zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Kreis seiner Schülerinnen und Schüler hingegen ist nahezu unbekannt. Obwohl Beckmann mehrere Jahre – von 1925 bis 1933 – an der Städelschule in Frankfurt am Main eine Meisterklasse unterrichtete, gibt es keine „Beckmann-Schule”. 1933 wurde Beckmann von den Nationalsozialisten aus dem Lehramt entlassen – der Schülerkreis löste sich auf, noch bevor sich aus der Klasse eine maßgeblich durch Beckmann geprägte „Schule” entwickeln konnte.
Die Ausstellung beleuchtet die künstlerische Entwicklung von Theo Garve, Georg Heck, Walter Hergenhahn, Inge Hergenhahn-Dinand, Leo Maillet, Friedrich Wilhelm Meyer und Karl Tratt und geht der Frage nach, inwieweit ihre künstlerische Entwicklung eingeschränkt und ihre Bekanntheit durch die Zeitumstände behindert wurde.
Ausstellungsort
Kunst, Stadtgeschichte, Archäologie, Lederindustrie. Werke der Klassischen Moderne.
Bis 6.4.2026, Rüsselsheim
Die Opelvillen präsentieren die erste museale Ausstellung zum Werk der vergessenen Malerin in Deutschland.
Bis 19.4.2026, Wiesbaden
Zehntausende Objekte aus den einstigen Kolonien spiegeln zum einen das Interesse an der weiten Welt, zum anderen aber sind viele dieser Stücke das Resultat von Eroberungen, Ausbeutung und rassistischer Ignoranz.
Bis 15.3.2026, Frankfurt/Main
Bis 12.4.2026, Frankfurt/Main
Ab 19.3.2026, Frankfurt/Main
Eine Küste wird zum Mythos: die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann.