Museum

Badisches Landesmuseum

Deutsches Musikautomatenmuseum

Bruchsal: Entwicklung der Musikautomaten seit der kunsthandwerklichen Fertigung im 17. und 18 Jahrhundert über die Hochblüte im ausgehenden 19. Jh. bis hin zum Abgesang in der Zeit der Weltwirtschaftkrise in der 1920er Jahren. 500 Klaviere, Orchestrien, Spieluhren.

Das Museum zeigt im Barockschloss Bruchsal eine der europaweit größten Ausstellungen selbstspielender Instrumente: auf drei Etagen dokumentieren rund 500 klingende Exponate eine fast vergessene Musik- und Mediengeschichte aus drei Jahrhunderten.

Vielfalt der Instrumente

Die kunsthandwerkliche Fertigung der Orchestrien, Musikdosen, Jukeboxes, Drehorgeln, klingenden Nähkästchen und Kleiderhaken, Androiden, automatischen Flügeln und Organetten begann im 17. Jahrhundert, hatte ihre Blüte im ausgehenden 19. Jahrhundert und erlebte seit den 1920er Jahren einen Niedergang. Doch auch der Übergang zu neuen Reproduktionsmedien des 20. und 21. Jahrhunderts, von Phonograph, Grammophon, Radio, Dictaphon, Schallplatte, Kassette und CD über MP3-Player bis hin zu Youtube und iTunes, ist Teil der Ausstellung.

Film- und Audioaufnahmen

An Medienstationen werden die Automaten in ihrem ursprünglichen Umfeld gezeigt und können auf diese Weise als Statussymbol im Wohnzimmer oder als Unterhaltungsmedium im Gasthaus und Kino, erlebt und wahrgenommen werden. Per Knopfdruck können an ausgewählten Musikautomaten Audioaufnahmen mit charakteristischen Klängen des jeweiligen Automaten abgespielt werden.

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Museen für mechanische Musik

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