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Deutsches Schreibmaschinenmuseum

Bayreuth: Sammlung von über 300 historischen Schreibmaschinen der Forschungs- und Ausbildungsstätte für Kurzschrift und Textverarbeitung. Entwicklung der mechanischen Schreibgeräte.

Die Sammlung von über 300 historischen Schreibmaschinen der Forschungs- und Ausbildungsstätte für Kurzschrift und Textverarbeitung ist schon seit 1936 eine der wichtigsten deutschen Sammlungen zur Schreibmaschinengeschichte.

Sie liefert ein umfassendes Bild der Entwicklung der Schreibtechnik in den letzten eineinhalb Jahrhunderten, vom ersten funktionsfähigen Schreibapparat, der Mitterhoferschen Holzklaviatur von 1864 (Nachbildung) über frühe Serienmodelle der 1870er Jahre bis zum Computer.

Unterschiedliche Funktionsprinzipien

Die 1888 in den USA für den deutschen Markt hergestellt Bar Lock kennt zwar noch keine Umschalttaste (dunkle Tasten für Großbuchstaben, helle für Kleinbuchstaben), ihre Buchstabentasten sind jedoch schon weitgehend so angeordnet, wie wir sie auf der heutigen Computertastatur finden.

Die Steuerung der deutschen Mignon 2 aus dem Jahre 1901 erfolgt nicht über Tasten, sondern mithilfe eines Zeigers, dessen Bewegung sich auf den Typenzylinder überträgt.

Die 1914 in Deutschland hergestellte Ultima wiederum ist eine Typenzylinder-Schreibmaschine, bei der jede Taste dreifach belegt ist.

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