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13.3.2025
(modifiziert)
 zu „Deutsches Uhrenmuseum (Museum)”, DE-78120 Furtwangen
Foto: „Museumsfoto”
Kinder zu „Deutsches Uhrenmuseum (Museum)”, DE-78120 Furtwangen
© Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen
Planetarium zu „Deutsches Uhrenmuseum (Museum)”, DE-78120 Furtwangen
© Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen

Museum

Deutsches Uhrenmuseum

(seit August 2024 bis voraussichtlich 2026 geschlossen)

Robert-Gerwig-Platz 1
DE-78120 Furtwangen
Bis 2026:
im Auf-/Umbau

Von der Sonnenuhr bis hin zur Atomuhr zeigt das Deutsche Uhrenmuseum (fast) alles rund um die Uhr und das Phänomen Zeit. Führungen machen auf interessante und unterhaltsame Weise mit einem Alltagsgegenstand und seiner Geschichte bekannt.

Klapp- und Tischsonnenuhren waren bis gegen 1800 unverzichtbare Zeitmesser für den Alltag, denn die mechanische Taschenuhr blieb bis zu dieser Zeit teuer und störanfällig.

Die ersten Räderuhren entstanden um 1300. Kennzeichen waren der hin und her schwingende Waagbalken und der Stundenschlag.

Barockuhren (Tischuhren) mit reich verzierten Gehäusen dienten im 16. und 17. Jahrhundert dem Adel und dem Großbürgertum dazu, Reichtum und Macht zur Schau zu stellen.

Pendeluhren: der Präzision schwingender Pendel zum Dank konnten Ende des 17. Jahrhunderts erstmals überprüfbare wissenschaftliche Experimente durchgeführt werden.

Die ersten Taschenuhren (Kleinuhren) entstanden Anfang des 16. Jahrhunderts und wurden sichtbar am Hals oder Gürtel getragen.

Seit dem 16. Jahrhundert wurden auch Uhren aus Holz hergestellt. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts waren Schwarzwälder Holzuhrmacher darin führend.

Der badische Staat unterstützte ab Mitte des 19. Jahrhunderts die Ausbildung von Fachleuten für Herstellung und Vermarktung von Uhren. In Furtwangen wurde die erste deutsche Uhrmacherschule gegründet.

Uhrenindustrie: in der industriellen Massenproduktion von Weckern, Küchen- und Wohnraumuhren war der Schwarzwald im 20. Jahrhundert weltweit führend, mußte aber zunehmend mit Fernost konkurrieren.

Die Uhr am Handgelenk, lange Zeit mit mechanischem Werk, dann zunehmend mit Quarztechnologie, spiegelte den Zeitgeist. Heute sind mechanische Armbanduhren ein teures Luxusprodukt.

POI

Museum, Furtwangen

Museum Gast­haus Arche

1759 als Leib­ge­ding­haus er­rich­te­tes ehe­ma­liges Gast­haus. Im Ori­ginal­zu­stand er­hal­te­ne Gäste­zimmer, histo­rische Wirts­stube mit Orche­strion und einem alten Billard­spiel, re­stau­rierte Außen­kegel­bahn. Furt­wanger Tracht.

Museum, Triberg

Schwarz­wald­museum

Schwarzwälder Uhren und Orchestrien. Mineralienstollen. Dokumentation zur Eisenbahn.

Bis 31.3.2026, Freiburg im Breisgau

Ins Licht gerückt

Viele Künstle­rinnen speziali­sierten sich auf das Genre „Blumen­malerei und Stillleben”, da es als gesell­schaftlich akzep­tabel galt. Diese Werke zeigen bei näherer Betrachtung jedoch eine beein­druckende technische Brillanz.

Bis 8.3.2026, Freiburg im Breisgau

Urformen

Die Aus­stellung zeigt die berühm­testen Eiszeit­figuren Europas als detail­getreue Nach­bildungen.

Ab 25.1.2026, Riegel am Kaiserstuhl

André Evard. Farben im Winter

Die fein kura­tierte Aus­stellung präsen­tiert erstmals gezeigte Werke, die Evards einzig­artige Fähigkeit offen­baren, die Natur in ihrer sinn­lichen Wirkung zu ver­wandeln.

Bis 15.3.2026, Riegel am Kaiserstuhl

Le Corbusier. Visionär der Moderne

Die Aus­stellung zeigt Gemälde, Zeich­nungen, Druck­grafiken, Fotografien und Archi­tektur­modelle und nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch das 20. Jahr­hundert.

Zoo, Waldkirch

Schwarz­wald­zoo Wald­kirch

Bis 22.2.2026, Schaffhausen

Andrin Winteler

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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