Museum

Die Männer von Brettheim

Erinnerungsstätte Friedrich Braun

Brettheim: Gedenkstätte für die drei Brettheimer Bürger, die im April 1945 hingerichtet wurden, weil sie die sinnlose Verteidigung des Dorfes gegen die heranrückenden Amerikaner zu verhindern suchten. Zerstörung des Dorfes am 17./18. April 1945, wobei 18 Menschen ihr Leben verloren.

Die Gedenkstätte im Brettheimer Rathaus erinnert an die drei Brettheimer Bürger Friedrich Hanselmann, Leonhard Gackstatter und Leonhard Wolfmeyer, die im April 1945 hingerichtet wurden.

Friedrich Hanselmann hatte zusammen mit anderen Brettheimern während der letzten Kriegstage vier Hitlerjungen entwaffnet, um die sinnlose Verteidigung des Dorfes gegen die heranrückenden Amerikaner zu verhindern. Er wurde dafür in einem Standgericht der SS zum Tode verurteilt. Bürgermeister Gackstatter und Ortsgruppenleiter Wolfmeyer weigerten sich, das Todesurteil zu unterschreiben. Daraufhin wurden die drei Männer am 10. April 1945 von der SS und Hitlerjungen an den Brettheimer Friedhofslinden erhängt.

In der Erinnerungsstätte werden diese Ereignisse vor dem Hintergrund der militärischen Lage im April 1945 rekonstruiert. Darüber hinaus dokumentiert die Ausstellung die Zerstörung des Dorfes am 17./18. April 1945, wobei 18 Menschen ihre Leben verloren.

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