Version
1.1.2024
(modifiziert)
Mobility zu „Die Neue Sammlung – The Design Museum (Museum)”, DE-80799 München
Blick in die Präsentation „Mobility”
Foto: Rainer Viertlböck

Museum

Die Neue Sammlung – The Design Museum

in der Pinakothek der Moderne

Barer Straße 40
DE-80799 München
Ganzjährig:
Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-20 Uhr

Die Neue Sammlung ist eines der führenden Designmuseen der Welt, unter einem Dach mit Kunst, Grafik und Architektur.

Design Vision

Das Museum bewahrt die weltweit umfangreichste Designsammlung mit rund 80.000 Objekten in den Bereichen Industrial Design, angewandte Kunst und Graphic Design. Die hohe Qualität, die Vielfalt und historische Tiefe der Sammlung erlauben es in einzigartiger Weise, die Entwicklung des Designs im 20. und 21. Jahrhundert in den unterschiedlichsten Facetten darzustellen.

Die permanente Ausstellung der Neuen Sammlung in der Pinakothek der Moderne folgt der architektonischen Struktur: Die Architektur des Gebäudes gibt Ordnung, Abfolge und Inszenierung der Dinge vor.

Dem weit geöffneten Entree entsprechend, deutet im Auftakt zum Rundgang ein wandhohes Regal wie ein monumentaler Setzkasten das Spektrum der Designsammlung an: vom kostbaren Einzelstück bis zum Massenprodukt, vom Prototyp eines Rennrads bis zum Klopfmodell für die Karosseriefertigung eines Sportwagens, von Alltagsgegenständen bis zu experimentellen Objekten.

Mobilität und Fahrzeugdesign

Kurz nachdem 1955 der bahnbrechend gestaltete Citroen DS 19 vorgestellt wurde, konstatierte der französische Philosoph Roland Barthes, das Auto sei heute das genaue Äquivalent der großen gotischen Kathedralen. Gemeint ist damit das Auto als Summe aller kreativen Energien unserer Zeit.

Leitete sich die Form der ersten Kraftfahrzeuge noch von Kutschen und Pferdefuhrwerken ab, brachten die zwanziger Jahre den Beginn des eigentlichen Automobil-Design. Nicht nur die Funktionalität, sondern vor allem Dynamik und Geschwindigkeit bestimmten die weitere Entwicklung, und strömungsgünstige Karosserieformen prägten das fortschrittliche Automobil.

Der zeitübergreifende Exkurs öffnet sich doppelgeschossig nach außen, in hoch gebauten Regalstrukturen stehen die ausgestellten Objekte in bewußtem Sichtbezug zur Alten Pinakothek und der Kunst der Vergangenheit.

Das Futuro

Im Außenbereich der Pinakothek der Moderne würdigt Die Neue Sammlung die Design-Ikone des Space-Age: das 1965-67 vom finnischen Architekten Matti Suuronen entwickelte, ursprünglich als Skihütte konzipierte Kunststoffhaus FUTURO. Das ellipsoidförmige Haus ist so gestaltet, dass es auch in unwegsamem Gelände aufgebaut werden, seine Tür fungiert zugleich als ausklappbare Treppe, ähnlich jener von kleinen Privat-Jets.

POI

Haupthaus, München

Pina­ko­thek der Mo­derne

Bis 22.9.2024, im Haus

Das Fahrrad

Im Fokus liegt die Gestaltung, nicht Kultur­geschichte. Gezeigt werden 70 Beispiele, die zu den unge­wöhn­lich­sten und spannend­sten Fahr­rädern der Design­geschichte gehören.

Im gleichen Haus

Archi­tektur­museum der TUM

Eines der vier eigen­stän­di­gen Museen in der Pina­ko­thek der Moderne. Wech­selnde Aus­stel­lungen zu histo­rischen und aktu­ellen Posi­tionen der Archi­tektur.

Dependance, Weiden i.d.Oberpfalz

Inter­natio­nales Keramik-Museum

Barocke Kloster­anlage Wald­sasse­ner Kasten: Kera­miken des Vorde­ren Orients und öst­li­chen Mittel­meer­raumes, Kera­mik aus Latein­ame­rika, Thai­land und Paki­stan, antike Meister­werke grie­chi­scher Vasen­kunst, Kunst­hand­werk und Pro­dukt­design des 20./21. Jahr­hun­derts. Chine­si­sches Por­zellan der Qing-Dyna­stie.

Dependance, Nürnberg

Samm­lung De­sign im Neuen Mu­seum Nürn­berg

Dauer­aus­stel|lung von Ob­jek­ten aus den inter­natio­na­len Be­stän­den der Neuen Samm­lung (Staat­liches Museum für an­ge­wand­te Kunst, Mün­chen).

Bis 16.2.2025, München

Alex Katz. Porträts und Land­schaften

Alex Katz hat dem Museum zwei Gemälde geschenkt. Das Museum präsen­tiert neben den beiden Neu­zu­gängen auch die reichen Bestände des Künstlers in der Sammlung Brand­horst.

Bis 4.8.2024, München

Operation Finale

Nach dem Krieg gelang dem Nazi­verbrecher Adolf Eich­mann die Flucht nach Argen­tinien, wo er fünfzehn Jahre unter­tauchen konnte. Am 11. Mai 1960 ergriffen ihn Agenten des Mossad in einem Vorort von Buenos Aires.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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