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10.7.2023
Cornelis Cort, Der Geruch zu „Die Ordnung der Dinge”, DE-96450 Coburg
Cornelis Cort nach Frans Floris, Der Geruch, aus: Die Fünf Sinne, 1561
Foto: Kunstsammlungen der Veste Coburg

Ausstellung 07.07. bis 08.10.23

Die Ordnung der Dinge

Graphische Serien erklären die Welt

Kunstsammlungen der Veste Coburg

Ende März bis Anfang Nov:
tägl. 9.30-17 Uhr
Anfang Nov bis Ende März:
Di-So 13-16 Uhr

Woraus ist die Welt gemacht? Haben die Sterne einen Einfluss auf uns? Wie sieht es in anderen Erdteilen aus? Wie steht es um Werden und Vergehen in der Natur und im menschlichen Leben? Was ist ein gutes Leben? Welches Wissen sollte ein Mensch erwerben? Was ist richtig und falsch?

Seit jeher war der Mensch bemüht, Kosmos und Welt zu verstehen. Geläufige Konzepte wie die vier Elemente, die vier Erdteile, die fünf Sinne, die sieben freien Künste, die sieben Tugenden und die sieben Laster erfassten die Phänomene der Welt und des Lebens in zahlenmäßig feststehenden Einheiten. Dabei wurden diese Phänomene nicht isoliert voneinander betrachtet. Vielmehr begriff man Mikrokosmos und Makrokosmos als voneinander abhängige Systeme. Die bildenden Künste haben diese Konzepte aufgegriffen und auf vielfältige Weise zur Anschauung gebracht

Anhand von bedeutenden druckgraphischen Serien aus der Zeit vom 15. bis zum 17. Jahrhundert stellt die Ausstellung „Die Ordnung der Dinge“ einige der wichtigsten Themen vor. Zugleich macht sie auf die komplexen gedanklichen Verknüpfungen in der Wissenswelt der frühen Neuzeit aufmerksam. Alle Blätter stammen aus dem Bestand der Kunstsammlungen der Veste Coburg.

POI

Ausstellungsort

Kunst­samm­lungen der Veste Coburg

Histo­ri­sche Räume mit fa­cetten­reichen Samm­lun­gen: Kunst­hand­werk (Glas und Kera­mik), Waffen und Rü­stun­gen, Ge­mälde und Skulp­turen, Kutschen und Schlitten u.v.m., Luther­stube, Jagd­intarsien­zimmer, Sonder­aus­stellun­gen.

Bis 6.10.2024, im Haus

Zur Fröligkeit componirt

Mit seinen Trink- und Gesellig­keits­liedern, den Liebes­liedern oder seinen „Reuter­liedlein” prägte Melchior Franck die deutsch­sprachige Liedkultur maß­geblich.

Bis 3.11.2024, im Haus

Gold & Damas­zener­stahl

Der legen­däre Damas­zener­stahl der Klingen mit seiner charakte­ri­sti­schen Maserung war schon für sich genommen eine Kostbarkeit.

Dependance, Rödental

Euro­päisches Museum für Modernes Glas

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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