Ausstellung 15.07. bis 26.10.26
Die Ausstellung widmet sich der Reise- und Expeditionsfotografie im 19. Jahrhundert, die als damals neues Medium zur Abbildung der Welt zunehmend Einsatz fand. Aus kultureller, politischer oder unternehmerischer Motivation entstanden Aufnahmeserien, die von Industrialisierung, dem Ausbau der Mobilität, wechselnden Machtansprüchen sowie der Erschließung weniger bekannter Landschaften erzählen.
Die beeindruckenden Werke nehmen uns mit in die eisigen Höhen der Alpen, an die antiken Stätten des Nahen Ostens, in entlegene Gebiete der Habsbuger-Monarchie oder weit entfernte Länder wie Japan. Sie erzählen zugleich von wechselnden Machtansprüchen, dem Ausbau der Mobilität sowie der Erschließung abgelegener Landschaften und dem aufkommenden Tourismus. Zudem beleuchtet die Präsentation die Zusammenhänge, in denen Fotografen auf Reisen geschickt wurden, die Bedingungen, unter denen die Aufnahmen entstanden, sowie die Wege, wie sie in Ausstellungen präsentiert wurden, dem Wissenstransfer dienten und die Vorstellungen über entfernte Territorien nachhaltig prägten.
Die gezeigten Fotografien stammen aus der facettenreichen Sammlung der Albertina.
Ausstellungsort
Kunst von der Renaissance bis in die Gegenwart in einem der schönsten klassizistischen Palais Europas. Sammlung Batliner, ergänzt durch außergewöhnliche Werke von Paul Klee der Sammlung Carl Djerassi und Hauptwerke der Sammlung Eva und Mathias Forberg.
Bis 10.1.2027, im Haus
In den Habsburgischen Prunkräumen trifft Otto Waalkes auf bekannte Meisterwerke der Albertina.
Bis 11.10.2026, im Haus
Die Ausstellung ergründet die Anfänge der Albertina und die jeweiligen Motive der Sammelnden.
Bis 31.1.2027, im Haus
Beide Jahrhundertkünstler rückten die menschliche Existenz ins Zentrum ihrer Bildwelt.
Dependance, Klosterneuburg
Dependance, Wien
Zeitgenössische Kunst von Weltrang, international ebenso wie in Österreich nach 1945. Hermann Nitsch, Maria Lassnig, Valie Export, Friedensreich Hundertwasser, Christian Ludwig Attersee, Gottfried Helnwein.