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2.12.2025
Mainbrücke 1881 zu „Die Wertheimer Mainbrücke im Blick”, DE-97877 Wertheim
Historische Fotoansicht der Mainbrücke aus dem Jahr 1881
Foto: DBMuseum Nürnberg, Georg Böttger

Ausstellung 01.10.25 bis 06.04.26

Die Wertheimer Mainbrücke im Blick

Haupt- und Nebenschauplätze eines grenzüberschreitenden Bauwerks von 1362 bis heute

GrafschaftsMuseum

Rathausgasse 10
DE-97877 Wertheim
Ganzjährig:
Di-Fr 10-12, 14.30-16.30 Uhr
Sa 14.30-16.30 Uhr
So+Ft 14-17 Uhr

Schon im Jahr 1362 kam der Wunsch auf, dass eine steinerne Brücke die durch den Main getrennten Gebiete der Grafschaft Wertheim verbinden sollte. Trotzdem transportierte noch jahrhundertelang eine Fähre Menschen, Tieren und Waren ans andere Ufer.

Erst mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 schien die Zeit reif für den Bau einer Brücke. Nach Jahren des Verhandelns, Beratens und Taktierens begannen 1879 die Bauarbeiten zur länderübergreifenden Bahnlinie zwischen der bayerischen Stadt Lohr und dem badischen Wertheim. Deren Streckenführung erforderte die Überquerung des Mains bei Wertheim. In einem Staatsvertrag vereinbarten das Königreich Bayern und das Großherzogtum Baden, neben der Eisenbahn- auch eine Straßenbrücke zu errichten.

Wer plante die Brücke? Wer führte die Aufsicht über die Hunderte von Bahnarbeitern? Wo und wie lebten die meist ortsfremden Arbeitskräfte, die teils sogar aus den Bergregionen Tirols und Italiens stammten? Die Ausstellung zeigt historische Fotografien und erzählt die Geschichte der Brücke selbst, nimmt aber auch Bezug auf die Nebenschauplätze und auf mit der Brücke zusammenhängende Themen wie dem Eisenbahnbau in der Region und der Technik, die im Brückenbau angewendet wurde. Außerdem haben die Besucher die Möglichkeit, schon heute einen Blick in die Zukunft der Mainbrücke werfen.

Die Ausstellung beleuchtet die wechselvolle Geschichte der Mainbrücke zwischen Wertheim und Kreuzwertheim, beginnend mit Planung und Bau, der Eröffnung im Jahr 1881/82, der Sprengung 1945 und ihrem Wiederaufbau. Anlass dafür ist der für das Jahr 2026 geplante Abriss und der anschließende Ersatzneubau der Brücke.

POI

Ausstellungsort

Graf­schafts­Museum

Geschichte der Region. Kultur­histo­rische Samm­lung, die sich auf die Stadt und die ehe­malige Graf­schaft Wertheim kon­zen­triert. Schwer­punkte: Bieder­meier, 19. Jahr­hundert, die Wert­heimer Burg, Otto Moder­sohn Kabinett, Münz­kabinett, Ver­trie­benen­abteilung.

Dependance, Wertheim

Schlöß­chen im Hof­garten

Ehe­malige Sommer­resi­denz der Wert­heimer Grafen, 2006 als Kunst­museum wieder eröffnet. Drei Samm­lun­gen sind in dem 1977 errich­teten Schlöss­chen unter­ge­bracht: Gemälde und Aqua­relle der Ber­liner Sezes­sion.

Museum, Wertheim

Glas­museum Wert­heim

Ein­zi­ges Glas­museum Baden-Würt­tem­bergs. Werk­stoff "Glas" vom Glas der Phara­onen über Prunk- und Ge­brauchs­gläser der Römer­zeit bis zum High-Tech-Pro­dukt des 20./21. Jahr­hun­derts. Wert­heimer Labor­glas­indu­strie, 30 Glas­spiel-Statio­nen, Glas­kugel­blasen mit dem Muse­ums­glas­bläser.

Museum, Kreuzwertheim

Prassek-Scheune

Werkstatt, Hasloch

Eisen­hammer Hasloch

Ein­ziger noch im Spes­sart be­trie­be­ner Eisen­hammer. Histo­ri­sche Schmiede­stücke wie Glocken­klöppel, Zangen oder Rad­schuhe. Schau­schmie­den.

Museum, Triefenstein

Museum Papier­mühle Hom­burg

Papier­her­stel­lung und die dazu­ge­höri­gen Maschi­nen des 18. und 19. Jahr­hun­derts. Wohn­räume der Papier­macher­familie. Hand­papier­her­stel­lung mit Bütte und Schöpf­sieb.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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