Ausstellung 15.05. bis 01.11.26
Vor 200 Jahren betraten Inuit aus dem eisigen Labrador an der kanadischen Ostküste erstmals sächsischen Boden. Diese historische Begegnung steht im Mittelpunkt der Ausstellung.
Die jungen Inuit George und Mary verließen Anfang der 1820er Jahre mit dem US-amerikanischen Kapitän Samuel Hadlock ihre Heimat und tourten mit einer Show ihrer indigenen Lebensweise und Kultur durch Europa. 1825 weilten sie auf Schloss Moritzburg, wo George mit seiner Demonstration einer Kenterrolle im Kajak auf dem Schlossteich den gesamten Hof unterhielt.
Im Obergeschoss von Schloss Moritzburg veranschaulichen besondere ethnografische Objekte die Reise Hadlocks. Originale Alltagsgegenstände wie Kleidung, Waffen und Schmuck der Labrador-Inuit reisten nun noch einmal nach Sachsen, um den Besuchern diesen Teil der Vergangenheit zu erzählen. Grafiken von Schadow und Zeichnungen des Inuit George Niakungitok sind kostbare Objekte in ihrer Einzigartigkeit und Dokumentation.
Die Ausstellung ermöglicht außerdem einen Einblick in die heutigen Lebensumstände der Inuit in Labrador und schlägt mit Interviews und aktuellen Themen eine Brücke in unsere Gegenwart fernab von Iglu und Nasenkuss.
Ausstellungsort
Renaissanceschloß auf einer im 18. Jahrhundert künstlich angelegten Insel. Kostbare sächsische Möbel der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, Meißner Porzellan, Gemälde, Rothirschtrophäen-Sammlung mit der stärksten Rothirschtrophäe der Welt.
Im gleichen Haus
Museum, Moritzburg
Museum, Meißen
Stadtgeschichte, Vor- und Frühgeschichte, Malerei, Grafik, Plastik, Keramik, Uhren, Münzen, Möbel.
Bis 30.5.2027, Dresden
Sobald wir aufbrechen, verändert sich etwas. Unsere Wahrnehmung schärft sich, unsere Sinne sind wacher, unser Blick offener.
Gehege, Moritzburg
Tierbeobachtungen im Wald. „BAMBI-Streichelgehege” mit direktem Kontakt zu den Sika- Muttertieren und Kälbern.
Ab 19.9.2026, Dresden