Ausstellung 09.10.21 bis 06.02.22

Kunsthaus Zürich

Earth Beats

Naturbild im Wandel

Zürich, Kunsthaus Zürich: Die Ausstellung zeichnet die künstlerische Auseinandersetzung mit dem „Blauen Planeten” und seiner Verletzlichkeit nach. Sie ist ein Plädoyer für den Schutz der Erde. Ab 9.10.21

Die Natur ist über die Landschaftsmalerei fest in der Kunstgeschichte verankert. Während wir ihr in Werken vergangener Jahrhunderte weitgehend als idyllische Szenerie begegnen, tritt sie seit den 1970er-Jahren immer deutlicher als durch Menschenhand bedrohte und gleichzeitig schützenswerte Instanz auf.

Was sehen wir im Gemälde einer Moorlandschaft von Robert Zünd, was er nicht sah? Und schätzen wir auch den dokumentarischen Wert einer farbigen Gletschermalerei aus der Zeit vor der Fotografie?

Die Ausstellung zeichnet die künstlerische Auseinandersetzung mit dem „Blauen Planeten” und seiner Verletzlichkeit nach. Sie ist ein künstlerisches Plädoyer für den Schutz der Erde und ihrer natürlichen Ressourcen, erwachsen aus der Dringlichkeit der Gegenwart. Historisch und gegenwartsbezogen, mit Kunst vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, zeigt sie, wie die Natur und die von Menschen vorgenommenen Eingriffe darin Künstler zum Schaffen antreiben.

Die rund 120 Werke sind von Joseph Beuys, Ursula Biemann, Nomin Bold, Laurence Bonvin, Herbert Brandl, Julian Charrière, Anna Jermolaewa, Ruth Kaaserer, Armin Linke und Giulia Bruno, Ana Mendieta, Uriel Orlow/Mikhail Karikis, Katie Paterson, Oliver Ressler, Félix Vallotton u.a.

Kunsthaus Zürich ist bei:
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