Ausstellung 21.09.22 bis 29.01.23

Stadtgeschichtliches Museum

Ehrenplatz!

Geschenke für das neue Sportmuseum in Leipzig

Leipzig, Stadtgeschichtliches Museum: Von der Autogrammkarte bis zur Weltrekordurkunde und von der Torwartmaske bis zum Wanderpokal: die Objekte beschreiben Familiengeschichten oder zeigen die mitunter wundersamen Wege auf, wie die Objekte ins Museum kommen. Bis 29.1.23

Geschenke zu machen, dafür gibt es viele Gründe. Wer Geschenke überreicht, möchte dem Beschenkten in aller Regel zeigen, dass er ihn wertschätzt. Und er möchte ihm etwas übereignen, das er am neuen Aufbewahrungsort in guten Händen weiß.

Das Sportmuseum Leipzig erhält jedes Jahr etwa 300 bis 500 Schenkungen für seine Sammlungen. Manche Dinge sind zufällige Flohmarkt- oder Dachbodenfunde, andere wiederum lange gehütete persönliche Schätze. Sportler sowie deren Verwandte, sportlich Interessierte und nicht zuletzt Menschen, die beruflich mit Sport zu tun haben, tragen so dazu bei, dass die Sammlungen des Sportmuseums Leipzig kontinuierlich Neuzugänge verzeichnen.

Viele Schenkende wünschen sich einen Ehrenplatz für ihr Objekt in der Ausstellung des Museums. Auf dem Weg zum neuen Sportmuseum in Leipzig wird ausgewählten Schenkungen bereits jetzt in der Studioausstellung dieser Ehrenplatz zuteil.

Von der Autogrammkarte bis zur Weltrekordurkunde und von der Torwartmaske bis zum Wanderpokal: die Präsentation macht die – nicht selten verblüffenden, ja verrückten – persönlichen Geschichten hinter den Objekten und ihren Schenkungen lebendig. In der Ausstellung kommen Menschen zu Wort, die von ihrer Schenkung an das Museum erzählen, wie es dazu kam und was sie sich davon erhoffen. Überdies erklärt die Ausstellung, wie eine Schenkung von der Übergabe an das Museum bis in eine Vitrine gelangt.

Die Objekte der 28 Schenker beschreiben Familiengeschichten oder zeigen die mitunter wundersamen Wege auf, wie die Objekte ins Museum kommen. Darüber hinaus erfährt der Gast, wie aus geschenkten Geschenken tatsächlich Museumsgut wird. Durch umfangreiches Film- Interview-Material mit den Schenkerinnen und Schenkern, Sportlerinnen und Sportlern, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werden die Geschichten hinter den Objekten dokumentiert und zugänglich gemacht.

„Das Sportmuseum Leipzig, derzeit ohne ständige Ausstellung, soll 2029 im ehemaligen Schwimmstadion am Sportforum neu eröffnet werden. Mit der prächtigen, gut 100.000 Objekte umfassenden sportgeschichtlichen Sammlung kann dies längst ohne Weiteres gelingen. Dennoch gibt es Sportgeschichten, welche die Sammlung noch nicht erzählen kann. Wir ermutigen jede und jeden, dem Sportmuseum selbst Geschenke zu machen und damit ein weiteres Stück mitteldeutscher Sportgeschichte für die Nachwelt zu bewahren.“ ergänzt Aiko Wulff, Leiter des Sportmuseums Leipzig.

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