Ausstellung 05.12.24 bis 04.05.25
Die Kabinettausstellung widmet sich einem der ältesten Nutztiere der Menschheit, dem Esel. Die besondere Bedeutung des vielfach unterschätzen Grautieres für das Alte Ägypten und Mesopotamien wird aus verschiedenen Blickwinkeln vorgestellt – und zeigt vor allem eines: Der Esel war in der antiken Welt einfach unentbehrlich.
Esel werden häufig als störrisch, dumm, faul und eigensinnig charakterisiert. Dies spiegelt sich in Redewendungen wie „Stur wie ein Esel” und „Der faule Esel schleppt sich tot” wider. Allerdings sind diese Vorurteile falsch und beruhen häufig auf einer Fehlinterpretation ihres Verhaltens. Vielmehr sind Esel intelligente, treue, eigenverantwortliche und aufmerksame Tiere.
Doch welche Rolle spielte der Esel in der antiken Welt, in welchen Bereichen kommt der Esel vor und welche Eigenschaften wurden ihm damals zugeschrieben?
In den Kulturen Ägyptens und Mesopotamiens spielt der Esel seit frühester Zeit eine wichtige Rolle und prägt noch heute das ländliche Bild dieser Regionen. Der Esel wird vor allem als ausdauerndes Lasttier geschätzt, da er lange Strecken ohne Nahrung zurücklegen kann. Esel waren wertvoll und der Raub eines Tieres wurde hart bestraft. Dennoch wird der Esel in den meisten Darstellungen eher unterwürfig wiedergegeben.
In mehreren Themenbereichen stellt die Ausstellung die Funktionen des Esels in der antiken Welt in unterschiedlichen Bereichen vor. Welchen Wert hatte der Esel? Welche Eigenschaften standen im Vordergrund? Welche Bedeutung hatte der Esel in der Religion, im Militär oder in der Landwirtschaft?
Ausstellungsort
Einer der bedeutendsten Museumsbauten des 19. Jahrhunderts, Hauptwerk des Architekten Friedrich August Stüler, errichtet zwischen 1843 und 1855 und nach Kriegszerstörung 70 Jahre lang geschlossen. Räumlich und inhaltlich aufeinander bezogene Exponate aus drei Sammlungen.
Bis 25.1.2026, Berlin
Zum 100. Todestag von Lovis Corinth beleuchtet die Alte Nationalgalerie in einer konzentrierten Ausstellung das Schicksal der Werke des Künstlers und seiner Frau, der Malerin Charlotte Berend-Corinth.
Bis 15.2.2026, Berlin
Museum, Berlin
Eine der bedeutendsten Museumsarchitekturen des 19. Jahrhunderts: Erscheinungsbild eines antiken Tempels, der auf einem hohen Sockel steht. Europäische und deutsche Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts, französische Impressionisten, Romantik.
Ab 6.2.2026, Berlin
Die Welt der Jäger-Sammler am Übergang zur Sesshaftigkeit voller faszinierender Bildwerke und Symbole. Wer hat sie geschaffen und was bedeuten sie?
Museum, Berlin
Dreiflügelanlage, errichtet 1910 bis 1930 von Ludwig Hoffmann nach Entwürfen von Alfred Messel. Pergamonaltar, Markttor von Milet, Ischtar-Tor und und Mschatta-Fassade.