Ausstellung 04.08. bis 06.11.22

Museum Mensch und Natur

Ekkeland Götze. Das Bild der Erde

München, Museum Mensch und Natur: Der Münchner Künstler gewinnt innerhalb klar definierter Einzelprojekte Erde an vorher bestimmten Fundstellen. Diese reine, nicht manipulierte Erde druckt er nach dem von ihm entwickelten Terragrafie auf Papier oder andere Untergründe. Bis 6.11.22

Seit mehr als 30 Jahren arbeitet der Münchner Künstler Ekkeland Götze an einem Bild der Erde. Dazu gewinnt er innerhalb klar definierter Einzelprojekte Erde an vorher bestimmten Fundstellen. Diese reine, nicht manipulierte Erde druckt er nach einem von ihm entwickelten standardisierten Verfahren, der Terragrafie, auf Papier oder andere Untergründe.

Die so entstehenden Quadrate sind zunächst ein authentisches Bild einzelner Orte. Sie haben aber darüber hinaus eine geistige Dimension, sind eine Plattform für interkulturelle Kommunikation sowie ein Assoziationsraum, der von jedem Betrachter mit eigenen Gedanken, Erinnerungen und Hoffnungen gefüllt wird. Besonders wichtig ist Ekkeland Götze dabei immer die Einbindung der Menschen vor Ort, insbesondere indigener Gruppen.

Die Ausstellung zeigt Bilder aus Projekten auf allen Kontinenten. Seine Reisen führten ihn ins Amazonasgebiet, zu den Sioux in Nordamerika sowie nach Australien und Neuseeland ebenso wie nach Japan, Island und Madagaskar. Intensiv widmete er sich in den letzten Jahren den Gletschern. Ihren durch den Klimawandel bedingten Rückgang macht er auf ganz besondere Weise sichtbar, indem er Drucke mit Jahrtausende vom Eis bedeckter Erde erstellt.

In einer Zeit, in der die Erde durch menschliche Einwirkung immensen Veränderungen und Gefährdungen unterworfen ist, rückt seine Kunst diese Problematik ins Bewusstsein der Menschen.

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