Ausstellung 18.09.26 bis 24.01.27
Zentrales Thema des international bekannten Künstlers Elger Esser ist die Landschaftsfotografie. Esser, geboren 1967 in Stuttgart, studierte an der Kunstakademie bei Bernd Becher. Seine Arbeit liest sich als Parcours durch die Geschichte der Fotografie sowie als nuanciertes Wechselspiel der Fotografie mit der Malerei.
Essers Aufnahmen entstehen im Stil historischer Fotografie, auf poetische Weise fängt er die ruhige Atmosphäre von Landschaften ein. Immer wieder wird Vergangenes hervorgerufen, so ist auch die Ausstellung eingebettet in das Ratinger Jubiläumsprogramm, das verschiedenste Verknüpfungen zu historischen und kulturellen Themen herstellt.
Innerhalb der (Kultur-) Geschichte der Stadt gelangt für Elger Esser die Beziehung Ratingens zu Frankreich und der europäische Gedanke in den Fokus: bereits 1958 wurde eine Städtepartnerschaft mit Maubeuge geschlossen, das am Fluss Sambre im Département Nord liegt. 1963 kam die Städtepartnerschaft von Le Quesnoy und der damals noch unabhängigen Gemeinde Hösel hinzu. Le Quesnoy findet sich nahe Maubeuge am Fluss Rhonelle. Anlässlich der Ausstellung sind an beiden Orten Fotografien entstanden, die der Künstler erstmalig präsentiert.
Ausstellungsort
Städtische Sammlung moderner Kunst, kulturhistorische Ausstellung zur Geschichte und Entwicklung Ratingens. Neu gestaltete Dauerausstellung zur Stadtgeschichte.
Bis 28.2.2027, im Haus
Anhand von Plänen, Zeichnungen und Fotografien werden die Ideen des Architekten Bruno Lambart für das Museum Ratingen vorgestellt und weitere Ratinger Bauprojekte umrissen.
Dependance, Ratingen
Spielzeug für Jungen und Mädchen aus früheren Zeiten. Puppenstuben, Küchen und Möbel, die eine Zeitspanne von mehr als einem ganzen Jahrhundert umfassen.
Museum, Ratingen
Erste Fabrik auf dem europäischen Kontinent (Spinnerei): Frühindustrialisierung (Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte), Mode, Maschinenvorführungen.
Bis 9.8.2026, Düsseldorf
Trotz vieler Kriegsverluste konnte Gerstenbergs Tochter Margarethe Scharf den Großteil der Sammlung retten und an die beiden Söhne Walther und Dieter Scharf vererben.