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21.10.2025
Elsie Kühn-Leitz zu „Elsie Kühn-Leitz”, DE-35578 Wetzlar

Ausstellung 17.11.25 bis 12.04.26

Elsie Kühn-Leitz

Eine Frau, ein Jahrhundert

Stadt- und Industriemuseum

Lottestraße 8-10
DE-35578 Wetzlar
06441-99-4140
museum@wetzlar.de
April bis Okt:
Di-So+Ft 10-17 Uhr
Nov bis März:
Di-So+Ft 11-16 Uhr

In Elsie Kühn-Leitz’ Leben und unermüdlichem Wirken spiegeln sich die großen Themen des vergangenen Jahrhunderts. Ausgangs- und lebenslanger Referenzpunkt ist ihre Herkunft: der Wetzlarer Unternehmerfamilie Leitz (LEICA).

Aufgrund ihrer Herkunft als einzige Tochter des Unternehmers Ernst Leitz II war Elsie Kühn-Leitz privilegiert. Gleichzeitig bekannte sie sich in einer von Männern dominierten Welt selbstbewusst zu ihrer Haltung zum Leben und zu ihren Überzeugungen: sie zählte zu einer der frühen Generationen von Frauen, die Jura studierten; später war sie eine der Frauen, die im Widerstand gegen das Nazi-Regime kämpften; eine der großen Mäzeninnen im Nachkriegsdeutschland; Motor und schließlich Wegbereiterin der deutsch-französischen Freundschaft; enge Freundin von Albert Schweitzer und Konrad Adenauer; große Afrikareisende; heimliche Diplomatin und sogar auch talentierte LEICA-Fotografin.

In allem blieb sie als Frau meist die „Ausnahme”, fast überall war sie „allein unter Männern”.

Die Ausstellung widmet sich in sieben Themenbereichen den verschiedenen Lebensphasen und Schaffensbereichen von Elsie Kühn-Leitz. Neben der Präsentation von bisher unbekanntem Archivmaterial aus dem Privatarchiv der Ernst Leitz- Stiftung, dem Tanzarchiv in Köln, dem Historischen Archiv Wetzlar und dem Archiv der Jugendbewegung in Wickersdorf wird Elsie Kühn-Leitz in einem zweiten Teil der Ausstellung erstmals als talentierte LEICA-Fotografin vorgestellt.

POI

Ausstellungsort

Stadt- und Indu­strie­museum

Stadt- und Indu­strie­ge­schich­te. Baro­ckes Mobi­liar, Bieder­meier, Gemälde und Grafik. Berg­bau­ge­schicht­liche Samm­lung M. und K. Porezag.

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Lotte­haus

Ge­denk­stätte für Char­lotte Kestner geb. Buff. Goethe war im Sommer 1772 hier fast täglich zu Gast, das Haus konnte in den Zustand zurück­ver­setzt werden, in dem Goethe es kennen­lernte. Bild­nisse, Hand­schriften, Gegen­stände und Mobi­liar.

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Viseum Wetzlar

Spätbarockes Haus mit prächtigem Stuck. Hightech-Produkte - viele von ihnen wurden eigens für die Schau entwickelt - die zeigen, wie optische und optoelektronische Systeme die Leistungen unserer Augen erweitern, und wie auf intelligente Weise die Eigenschaften des Lichts technisch genutzt werden können.

Museum, Wetzlar

Samm­lung Dr. Irm­gard von Lem­mers-Dan­forth

Eines der schön­sten histo­ri­schen Stadt­häuser Wetz­lars. Euro­päi­sche Wohn­kultur der Renais­sance und des Barock.

Museum, Wetzlar

Reichs­kammer­gerichts­museum

Aufbau und Ge­schich­te des ehe­ma­ligen ober­sten Reichs­gerichts, welches 1495-1806 im Rechts­leben der Deut­schen eine geach­tete Stellung ein­nahm.

Museum, Wetzlar

Jeru­salem­haus

Kleine lite­ra­ri­sche Gedenk­stätte. 1772 setzte hier der junge Jurist Karl Wilhelm Jeru­salem seinem Leben ein Ende. Goethe nahm an seinem Tod leb­haften Anteil, Gesprächs­ergeb­nisse gingen später in seinen Roman ein.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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