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28.2.2014
 zu „Emil Nolde. Retrospektive”, DE-60596 Frankfurt/Main
Emil Nolde, Verlorenes Paradies, 1921, Öl auf Leinwand, 106,5 x 157 cm Nolde Stiftung Seebüll
© Nolde Stiftung Seebüll
 zu „Emil Nolde. Retrospektive”, DE-60596 Frankfurt/Main
Emil Nolde, Tier und Weib, zwischen 1931 und 1935 Aquarell und auf Japan, 45,5 x 60,8 cm Nolde Stiftung Seebüll
© Nolde Stiftung Seebüll
 zu „Emil Nolde. Retrospektive”, DE-60596 Frankfurt/Main
Emil Nolde, Grablegung, 1915, Öl auf Leinwand, 86,5 x 117 cm Nolde Stiftung Seebüll
© Nolde Stiftung Seebüll
 zu „Emil Nolde. Retrospektive”, DE-60596 Frankfurt/Main
Emil Nolde, Kanal (Kopenhagen), 1902, Öl auf Sackleinen, 65,5 x 83 cm Nolde Stiftung Seebüll
© Nolde Stiftung Seebüll
 zu „Emil Nolde. Retrospektive”, DE-60596 Frankfurt/Main
Emil Nolde, Vierwaldstätter See, 1930, Aquarell auf Velin-Japan, 34 x 74 cm Städel Museum, Frankfurt am Main
© Nolde Stiftung Seebüll
 zu „Emil Nolde. Retrospektive”, DE-60596 Frankfurt/Main
Emil Nolde, Großer Mohn (rot, rot, rot), 1942 Öl auf Leinwand, 73,5 x 89,5 cm Nolde Stiftung Seebüll
© Nolde Stiftung Seebüll
 zu „Emil Nolde. Retrospektive”, DE-60596 Frankfurt/Main
Emil Nolde, Soldaten, 1913, Öl auf Leinwand, 86,5 x 106 cm Nolde Stiftung Seebüll
© Nolde Stiftung Seebüll
 zu „Emil Nolde. Retrospektive”, DE-60596 Frankfurt/Main
Emil Nolde, Brücke, 1910, Öl auf Leinwand, 65,5 x 83,5 cm Von der Heydt-Museum Wuppertal
© Nolde Stiftung Seebüll

Ausstellung 05.03. bis 15.06.14

Emil Nolde. Retrospektive

Städel Museum

Schaumainkai 63
DE-60596 Frankfurt/Main
Ganzjährig:
Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Das Städel Museum widmet sich in einer umfangreichen Ausstellung dem Schaffen eines der bedeutendsten deutschen Expressionisten, Emil Nolde (1867–1956). Obwohl in zahlreichen thematischen Sonderausstellungen vertreten, wurde Noldes Werk in Deutschland seit 25 Jahren nicht mehr in einer Retrospektive gewürdigt.

Zu sehen sind rund 140 Arbeiten, darunter Meisterwerke wie Frühling im Zimmer (1904), Das Leben Christi (1911/12) oder Kerzentänzerinnen (1912), aber auch einige bisher nicht außerhalb von Seebüll gezeigte Gemälde und Grafiken des Künstlers.

Die von der Nolde Stiftung Seebüll und vielen Leihgebern unterstützte Ausstellung ermöglicht auf der Basis neuer Forschungserkenntnisse einen Überblick über die Vielfalt von Noldes Œuvre. Die Werkauswahl reicht von expressionistischen Landschaften über rauschende Berliner Nachtszenen und exotische Südseemotive bis hin zu religiösen Darstellungen. Einer lockeren Chronologie folgend, umfasst die Retrospektive Gemälde, Aquarelle und Druckgrafiken aus allen Schaffensphasen des Künstlers.

Noldes Früh- und Spätwerk, das in vergangenen Ausstellungen oft weniger Beachtung fand, kommt hier besondere Aufmerksamkeit zu. Es wird erkennbar, wie der Künstler mit verschiedenen Malweisen experimentierte, bevor er zu seinem charakteristischen Stil fand. Noldes aufgelöste und dynamische Malweise lässt die Konturen der dargestellten Figuren in den Hintergrund treten. Die vibrierenden Farben werden zum primären Ausdrucksmittel.

POI

Ausstellungsort

Städel Museum

Älteste und bedeutendste Museumsstiftung in Deutschland. Gemälde und Grafiken aus sieben Jahrhunderten, Skulpturen der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart.

Bis 9.6.2024, im Haus

Kollwitz

Sie ist die berühm­teste deutsche Künst­lerin des 20. Jahrhun­derts und doch eine Aus­nahme­erschei­nung: Käthe Kollwitz (1867-1945). Die um­fassende Aus­stellung stellt sie in ihrer Vielfalt, ihrer Spreng­kraft und ihrer Modernität vor.

Bis 1.12.2024, im Haus

Muntean/Rosen­blum. Mirror of Thoughts

Präsen­tiert werden rund elf groß­for­ma­tige Gemälde und eine Video­arbeit des inter­natio­nalen Künstler­duos.

Ab 10.7.2024, im Haus

Städel / Frauen

Neben bekannten Male­rinnen und Bild­haue­rinnen wie Louise Breslau, Ottilie W. Roeder­stein und Marg Moll haben sich viele weitere erfolg­reich im Kunst­betrieb der Zeit um 1900 behauptet.

Dependance, Frankfurt/Main

Lie­bieg­haus Skulp­turen­samm­lung

Skulp­turen der ägyp­ti­schen, grie­chi­schen und römi­schen Antike, des Mittel­alters, der Renais­sance, des Barock und des Klas­si­zis­mus.

Bis 25.8.2024, Frankfurt/Main

Streit

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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