Ausstellung 30.10.20 bis 07.03.21

Museum der Phantasie

Erich Heckel. Einfühlung und Ausdruck

Bernried, Museum der Phantasie: Die Schau umfasst Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken. Mit 400 Arbeiten erstreckt sie sich über die beiden großen Säle des Museums. Bis 7.3.21

Vor fünfzig Jahren starb Erich Heckel, der große Maler und Graphiker des Expressionismus. Dank der Zusammenführung der Sammlungen Gerlinger und Buchheim ist in der Retrospektive jedes Jahr seines langen Schaffens zwischen 1903 und 1968 mit Werken präsent.

Die Ausstellung macht Heckel als empathischen, psychologisch reflektierten und nicht zuletzt als sehr belesenen Künstler erfahrbar. In den wenigsten Fällen ist sein Werk illustrativ, und doch sind die literarischen Einflüsse in Heckels künstlerischem Werk spürbar. So richtet die Ausstellung ein besonderes Augenmerk auf Heckels Dialog mit Nietzsche, Dostojewski, Jean Paul, Hölderlin, Rilke und anderen.

Die Schau umfasst Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken. Mit 400 Arbeiten erstreckt sie sich über die beiden großen Säle des Museums. Durch eine Gegenüberstellung von graphischem und malerischem Werk wird deutlich, wie sehr sich diese beiden Gattungen im Werk des Künstlers gegenseitig befruchten. Damit ist auch Heckels bedeutender Beitrag zur Begründung der Moderne in Deutschland markiert.

Seine Auseinandersetzung mit dem Holzschnitt nahm wesentlichen Einfluss auf Entwicklung des sich um 1910 etablierenden gemeinsamen Malstils der Künstlergruppe „Brücke”, die Heckel 1905 mitbegründet hatte.

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