Der Salmen repräsentiert zwei Pole deutscher Geschichte: den Versuch des Aufbruchs in einen freiheitlichen Rechtsstaat und das Absinken in eine mörderische Diktatur, die in die Vernichtung des deutschen und europäischen Judentums mündete. Im Offenburger Salmen versammelten sich am 12. September 1847 die „Entschiedenen Freunde der Verfassung” um Gustav Struve und Friedrich Hecker und verabschiedeten die „13 Forderungen des Volkes” – Deutschlands ersten freiheitlich-demokratischen Grundrechtekatalog. Die jüdische Gemeinde Offenburg nutzte das Gebäude von 1875 bis 1938 als Synagoge, bis diese in der Pogromnacht im November 1938 vollständig verwüstet wurde.
Seit 2002 ist der Salmen ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Im Mai 2022 wurde er als moderner Erlebnis- und Erinnerungsort der Demokratiegeschichte und -gegenwart neu eröffnet.
Museum, Offenburg
Stadtgeschichte, Kultur- und Naturgeschichte, Archäologie, Ur- und Frühgeschichte, Kolonialgeschichte/ Ethnologie, Kunstsammlung. Museumspädagogik. Offenburg zwischen 800 und 1800.
Museum, Offenburg
Malerei, Plastik, Zeichnung, Fotografie, Installation.
Bis 2.8.2026, Baden-Baden
Kaum eine Kunstrichtung hat den Anspruch auf Wirklichkeitsnähe so radikal ins Zentrum ihres Schaffens gerückt wie der amerikanische Fotorealismus.
Museum, Gengenbach
Patrizierhaus des 18. Jahrhunderts. Ausstattungsstücke aus der Barockkirche des ehemaligen Benediktinerklosters in Gengenbach, darunter ein fünfteiliger Passionsteppich aus der Zeit um 1600 sowie Skulpturen der Spätgotik und des Barock.
Museum, Ortenberg (Ortenaukreis)
Einzigartige Sammlung von 200 naturgetreuen Fastnachtsfiguren der schwäbisch-alemannischen Fasent, über 1.600 Fasentsmäskle des Ortenbergers Peter Scharte. Neck-, Lärm- und Symbolgeräte wie Saubloder, Streckschere, Rätsche, Klepper u.a.