Ausstellung 01.02. bis 06.04.26
Es sind außergewöhnliche Marionettenpüppchen, die der Kieler Künstler Peter Beyer baut: seine Figuren haben Charakter, Witz und Originalität, die den Betrachter mindestens zum Schmunzeln bringen. Und dabei arbeitet Peter Beyer ausgesprochen nachhaltig, denn seine Marionetten bestehen ausschließlich aus Materialien, die andere wegwerfen.
Vor ziemlich genau 50 Jahren fing alles an. Mit seinem Vater besuchte Peter Beyer ein kleines Figurentheater in Rothenburg ob der Tauber. Rolf Trexler, der Figurenspieler infizierte ihn mit dem Puppenspielvirus. Er begann mit allen möglichen Materialien Marionetten zu bauen. Modellieren, Schnitzen, Kleben und bemalen - das war seine Welt und er lernte durch ausprobieren, Literatur und Besuche von Marionettenaufführungen.
Figurenbildner Arne Busdorf hat ihm die Grundregeln des Schnitzens beigebracht. Mit der Zeit wurden die Materialien immer ausgefallener. Zerquetschte Bierdosen, Plastikflaschen aller Art, Ofenrohre, Motorradteile - kurzum, alles was interessante Formen hat, wird gerne zu einer Marionette gemacht. Aber auch Lindenholz, alte Dachlatten, Packpapier, gebrauchte Stoffe, Heißklebe, Kleister, Holzleim und Vogelsand kommen zum Einsatz.
Ausstellungsort
Im niederländischen Renaissance-Stil erbautes Schloss aus dem 16. Jahrhundert. Moderne europäischer Keramik aus der Sammlung Dr. Hans Thiemann, ethnologische Kunstsammlung Rolf Italiaander.
Bis 8.3.2026, im Haus
Franz Kafkas Werke, die dem deutschen Sprachschatz ein neues Adjektiv hinzufügten, gingen in die Weltliteratur ein.
Museum, Hamburg
Schausammlung und Sonderausstellung mit bäuerlicher und städtischer Kultur aus der Region Bergedorf.
Bis 7.6.2026, Hamburg
Den Ausgangspunkt bilden rund 100 Porträtminiaturen aus dem Bestand der Kunsthalle.
Bis 6.4.2026, Hamburg
Die Ausstellung zeigt anhand vielfältiger Beispiele den Wandel von Kinderdarstellungen über die Jahrhunderte auf.