Version
7.2.2026
Waldmüller, Partie bei Dorf Ahorn zu „Ferdinand Georg Waldmüller”, AT-1030 Wien
Ferdinand Georg Waldmüller, Partie bei Dorf Ahorn mit Loser und Sandling, 1833
Kunst Museum Winterthur, Stiftung Oskar Reinhart, Foto: SIK-ISEA, Zürich, Philipp Hitz
Waldmüller, Ruine Liechtenstein zu „Ferdinand Georg Waldmüller”, AT-1030 Wien
Ferdinand Georg Waldmüller, Die Ruine Liechtenstein bei Mödling, 1848
Belvedere, Wien, Foto: Johannes Stoll
Waldmüller, Berglandschaft mit Ruine zu „Ferdinand Georg Waldmüller”, AT-1030 Wien
Ferdinand Georg Waldmüller, Berglandschaft mit der Ruine Liechtenstein bei Mödling, 1859
Liechtenstein. The Princely Collections, Vaduz-Vienna
Waldmüller, Alte Ulmen im Prater zu „Ferdinand Georg Waldmüller”, AT-1030 Wien
Ferdinand Georg Waldmüller, Alte Ulmen im Prater, 1831
Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford
Camille Corot, Der Nemisee zu „Ferdinand Georg Waldmüller”, AT-1030 Wien
Jean-Baptiste Camille Corot, Der Nemisee, 1843
Belvedere, Wien, Foto: Johannes Stoll
Waldmüller, Theater von Taormina zu „Ferdinand Georg Waldmüller”, AT-1030 Wien
Ferdinand Georg Waldmüller, Theater von Taormina mit Ätna, 1844
Liechtenstein. The Princely Collections, Vaduz-Vienna

Ausstellung 27.02. bis 14.06.26

Ferdinand Georg Waldmüller

Nach der Natur gemalt

Unteres Belvedere

Rennweg 6a
AT-1030 Wien
01-79557-134
info@belvedere.at
Ganzjährig:
tägl. 10-18 Uhr

Die Landschaftsmalerei gelangt im 19. Jahrhundert europaweit zur Blüte. ▸Ferdinand Georg Waldmüller (1793-1865) ist Teil dieser Entwicklung und vermittelt mit seinen intimen Baumporträts, weiten Wienerwaldbildern und ikonischen Ansichten des Salzkammerguts die Sehnsucht des Menschen nach der Natur.

Ferdinand Georg Waldmüller (1793–1865), ein zentraler österreichischer Maler der Biedermeierzeit, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die „uns umgebende Natur, unsere Zeit, unsere Sitte“ zu malen, und polarisierte die Kritik mit seinen naturgetreuen Porträts, Genrebildern und Landschaften. Als Hintergrund, eigenständiges Motiv und Ausdruck der Verbundenheit von Mensch und Natur spielte die Landschaft eine entscheidende Rolle in seinem Schaffen und begleitete ihn bis an sein Lebensende.

Die Ausstellung beleuchtet Waldmüllers Beschäftigung mit der Landschaft im Wiener Prater, im Salzkammergut, in Italien und im Wienerwald im Kontext der Zeit. Beispiele wegweisender Zeitgenossen wie John Constable und Jean-Baptiste Camille Corot, Johann Christian Dahl und Théodore Rousseau liefern Impulse, um Waldmüllers Darstellungen der Natur vor dem Hintergrund europäischer Entwicklungen zu entdecken.

POI

Ausstellungsort

Unteres Belve­dere

Ehe­ma­li­ge Wohn- und Re­prä­sen­ta­tions­räu­me des Prin­zen Eugen. Die Prunk­räume, wie der Gro­tesken­saal, die Marmor­galerie oder das Gol­dene Zimmer geben einen fas­zi­nie­ren­den Ein­blick in die baro­cke Lebens- und Ge­stal­tungs­kunst. Oran­gerie.

Bis 6.4.2026, im Haus

Franz Xaver Messerschmidt

Die ab 1770 ent­stande­nen „Charakter­köpfe” werden als Phänomene ihrer Zeit beleuchtet. Thema sind außerdem die zahlreichen Mythen, die sich um Messer­schmidt ranken.

Im gleichen Haus

Prunk­stall

Barockes Architekturjuwel, das ehemals die Leibpferde des Prinzen Eugen beherbergte. Rund 150 Objekte der sakralen mittelalterlichen Kunst: Meisterwerke der Tafelmalerei, Skulpturen, gotische Flügelaltäre.

Im gleichen Haus

Oran­ge­rie

Ehemaliges Pomeranzenhaus des Prinzen Eugen. Sonderausstellungen des Belvedere.

Museum, Berlin

Alte National­galerie

Eine der be­deu­tend­sten Mu­seums­archi­tek­turen des 19. Jahr­hun­derts: Er­schei­nungs­bild eines anti­ken Tem­pels, der auf einem hohen Sockel steht. Euro­päi­sche und deut­sche Ge­mäl­de und Skulp­turen des 19. Jahr­hun­derts, fran­zö­si­sche Im­pres­sio­ni­sten, Ro­man­tik.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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