Ausstellung 18.03. bis 15.05.22

Fotografie Forum Frankfurt

Ferhat Bouda. Photographs and Diaries

Frankfurt/Main, Fotografie Forum Frankfurt: Die Ausstellung zeigt das Wohnen in Zelt, Höhle oder Kanalisation, den Broterwerb auf Feld oder Müllhalde, das Unterwegssein auf Kamel und Motorrad. Bis 15.5.22

Ehemals nomadische Gemeinschaften sind ein wesentliches Thema im Werk von Ferhat Bouda. In beeindruckenden visuellen Erzählungen dokumentiert der in Frankfurt lebende Fotograf das Leben und Überleben der vor immer neuen Veränderungen stehenden Kulturen.

Seit zehn Jahren reist Bouda in abgelegene Wüstendörfer, zu Lehmbauten in den Bergen und in traditionelle Stadtviertel in ganz Nordafrika und fotografiert den heutigen Alltag der Imazighen, „freie Menschen”, ein Begriff, den viele dieser Gemeinschaften dem verbreiteten Begriff der Berber vorziehen. Auch die rauen Landschaften der Mongolei sind Hintergrund für Boudas geheimnis- und kraftvolle Schwarz-Weiß-Bilder von inzwischen überwiegend sesshaften ethnischen Gruppen.

Die Ausstellung zeigt das Wohnen in Zelt, Höhle oder Kanalisation, den Broterwerb auf Feld oder Müllhalde, das Unterwegssein auf Kamel und Motorrad. Dazu oft schemenhafte menschliche Silhouetten, die wie eins wirken mit der Umgebung, in der sie leben. Und doch ebenso bedroht, ob von Klimawandel, politischem Konflikt oder aus anderen Gründen.

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