Museum

Feuerbachhaus

Speyer: Über 30 originale Gemälde und Zeichnungen Anselm Feuerbachs, dazu Briefe und Bücher der Familie.

Der berühmte Maler Anselm Feuerbach wurde 1829 als Sohn des renomierten Archäologen gleichen Namens in dem kleinen Haus geboren. 1912 kaufte die Stadt Speyer das Haus. Zu dieser Zeit verehrte man den Maler Anselm Feuerbach als bedeutendsten Maler des 19. Jahrhunderts.

Mit 18 Jahren verlässt der junge Künstler die Düsseldorfer Kunstakademie: er schult sich lieber autodidaktisch in München, Antwerpen und Paris an den „Alten Meistern”. Mithilfe eines Stipendiums vom badischen Großherzog reist Feuerbach nach Italien, wo er 17 Jahre seines Lebens verbringen wird. Er freundet sich mit anderen deutschen Künstlern an, findet wohlhabende Förderer und ein Modell, das sein Schönheitsideal verkörpert.

Das Glück mit „Nanna” währt jedoch nicht lange. Der vom Leben enttäuschte Künstler beendet seine Lehrtätigkeit und zieht sich nach Venedig zurück, wo er mit 51 Jahren stirbt.

Arbeiten aus der Studienzeit

Die Ausstellung im Obergeschoss zeigt Leben und Werk des berühmten Malers. Originale Gemälde und Zeichnungen vermitteln den Besuchern seine Kunst. Die meisten Arbeiten stammen aus der Studienzeit Feuerbachs, der Schwerpunkt liegt auf der Porträtmalerei. Die Ausstellung beinhaltet sowohl individuelle Porträts, die Feuerbach als Auftragsarbeiten durchführte, als auch ideale Bildnisse von zeitlosen Römerinnen, die dem Schönheitsideal des Malers entsprechen.

Einmalig ist die Sammlung von jugendlichen Selbstporträts, die den jungen Künstler am Anfang seiner Karriere darstellen. Insgesamt sind über 30 originale Gemälde und Zeichnungen von Anselm Feuerbach zu sehen, dazu Briefe und Bücher der Familie.

Biographische Museen

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