Ausstellung 18.04. bis 05.07.26
Zum allerersten Mal rückt die Filmarbeit von Alfred Ehrhardt in den Fokus einer Ausstellung. Mehr als 60 Filme hat der Fotograf, Dokumentarfilmer und Bauhaus-Schüler realisiert, ein Œuvre, das bislang im Schatten seiner fotografischen Arbeiten stand. Nun stellt die Stiftung Alfred Ehrhardts Filme ins Zentrum und macht einen der produktivsten deutschen Kulturfilmer des 20. Jahrhunderts neu lesbar, ästhetisch wie historisch.
Auf zehn Bildschirmen entfaltet sich eine Auswahl von 20 zentralen Kurz- und Langfilmen, die in zwei Programmphasen präsentiert wird: zehn Filme in den ersten fünf Wochen, zehn weitere in der zweiten Hälfte der Ausstellung. Darunter finden sich Naturstudien, Filme über Kunst und kulturhistorische Arbeiten, aber auch bislang kaum gezeigte Produktionen aus der NS-Zeit. Zu sehen sind u.a. Ehrhardts sogenannte Gehäusefilme über Schnecken, Muscheln und Korallen, seine Studien zur Natur als Formmeisterin, etwa zu Watt-Strukturen bei Neuwerk, Vulkanlandschaften auf Island oder Eisskulpturen vor Grönland, ebenso wie Filme über Kunst und Künstler, darunter Arbeiten zu Ernst Barlach, zur documenta II oder zu afrikanischen Masken.
Ausstellungsort
Museum, Berlin
Einzigartige Sammlung von Rüstungen, Helmen, Masken, Schwertern und Schwert-Armaturen des Unternehmers Peter Janssen. Einblick in die Kultur und die virtuose Kunstfertigkeit der Samurai.
Ausstellungshaus, Berlin
Ein Ort der Produktion und Präsentation zeitgenössischer Kunst, an dem Fragen unserer Gegenwart formuliert und diskutiert werden.
Synagoge, Berlin
Größte und schönste Synagoge in Deutschland. Dauerausstellung „Tuet auf die Pforten”: jüdische Kultur in Berlin und andere „jüdische” Themen, Geschichte der Neuen Synagoge.
Ausstellungshaus, Berlin
Vom Künstler Yadegar Asisi erschaffenes monumentales Panorama der griechisch-antiken Metropole bei Tag und bei Nacht.
Museum, Berlin
1904 als Kaiser-Friedrich-Museum nach Ideen der Kronprinzessin Victoria eröffnetes Gebäude, im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und zwischen 1948 und 1986 sukzessive wiederhergestellt. Skulpturensammlung, Museum für Byzantinische Kunst, Teile der Gemäldegalerie und Münzkabinett.