Ausstellung 06.02. bis 07.06.26
Mit FOR YOUR EYES ONLY. Miniaturen der Romantik widmet sich die Hamburger Kunsthalle
Die Hamburger Kunsthalle widmet sich erstmals umfassend der facettenreichen Kunst der Miniaturmalerei in Hamburg von ihrer Blütezeit um 1800 bis zu den 1840er Jahren, als sie von den frühen Techniken der Fotografie abgelöst wurde. Den Ausgangspunkt bilden rund 100 Porträtminiaturen aus dem Bestand der Kunsthalle, die 2023–2024 konservatorisch und kunsttechnologisch erschlossen wurden. Erstmalig sind daraus rund 60 Miniaturen, zusammen mit rund 150 Leihgaben aus europäischen Sammlungen und Privatbesitz, teils ebenso erstmalig, zu sehen.
Die Kleinstbildnisse werden durch Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphik und Fotografie komplettiert. Die Fertigung von Miniaturen und ihre besondere Funktion werden dabei ebenso beleuchtet, wie ihre technischen Veränderungen. Insgesamt präsentiert die Ausstellung im Harzen-Kabinett über 250 Objekte einer Epoche, die von gesellschaftlichem Wandel, europäischem Austausch und technischen Neuerungen geprägt war.
Das Bedürfnis nach einem Erinnerungsbild eines geliebten Menschen, das stets bei sich getragen werden kann, besteht bis heute. Vor der Erfindung der Fotografie stellten die Kleinstbildnisse kostbare Unikate dar. Dem Auftrag zur Fertigung einer Miniatur lag die innige Beziehung zweier Menschen zugrunde: Das Bildnis war tatsächlich für nur ein weiteres paar Augen bestimmt.
Ausstellungsort
Malerei von der Gotik bis in die Gegenwart. Plastik des 19. und 20. Jahrhunderts.
Erlebnisort, Hamburg
Bis 6.4.2026, Hamburg
Die Ausstellung zeigt anhand vielfältiger Beispiele den Wandel von Kinderdarstellungen über die Jahrhunderte auf.
Museum, Hamburg
Angewandte Kunst und Plastik Europas vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Kunst der Antike und des Nahen und Fernen Ostens. Historische Tasteninstrumente, Grafikdesign und Plakatkunst, Fotografie, Mode und Textilien, Design der Gegenwart.
Museum, Hamburg
Einer der ältesten Kunstvereine in Deutschland. U.a. wurden hier Caspar David Friedrich (1826), Arnold Böcklin (1898), Jackson Pollock (1958), Francis Bacon (1965) und Angela Bulloch (1994) in frühen Einzelausstellungen vorgestellt.
Museum, Hamburg