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17.6.2024
(modifiziert)
 zu „Franck-Haus (Gebäude)”, DE-97828 Marktheidenfeld
Das kleinste Buch der Welt hat 98 Seiten
Schaufassade zu „Franck-Haus (Gebäude)”, DE-97828 Marktheidenfeld
Die smalteblaue Schaufassade des Franck-Hauses
Foto: Stadt Marktheidenfeld

Gebäude

Franck-Haus

Untertorstraße 6
DE-97828 Marktheidenfeld
Während der Ausstellungen:
Mi-Sa 14-18 Uhr
So+Ft 10-18 Uhr

Das 1745 erbaute und heute denkmalgeschützte Rokoko-Patrizierhaus geht auf Franz Valentin Franck (1702-77) zurück, ein reicher Weinhändler und Kaufmann mit weitgespannten Handelsbeziehungen.

Franck ließ zwei vorhandene Fachwerkhäuser zur Straße und zum Hof hin verbreitern und mit der Überbauung der Hofzufahrt zu einem Gebäude verbinden. Seit dieser Zeit ist das Gebäude vor allem durch seine Schaufassade geprägt.

Die um den Innenhof angeordneten Gebäude dienten im Erdgeschoßbereich den unterschiedlichen Nutzungen eines Weinhandelsbetriebs, die Räume darüber wurden überwiegend zu Wohnzwecken genutzt. Vom Hof aus ist der alte Weinkeller erreichbar.

Die beiden Ausstellungsbereiche werden für Wechselausstellungen von Künstlern aus der näheren und weiteren Umgebung von Marktheidenfeld sowie für historische Ausstellungen, bei denen auf die Bestände des Museumsdepots und des Stadtarchivs zurückgegriffen wird, genutzt.

Eng verknüpft ist das Franck-Haus auch mit den von der Stadt im jährlichen Wechsel ausgeschriebenen Wettbewerben, dem „Kunstpreis der Stadt Marktheidenfeld“ und dem Bilderbuchillustratorenpreis „Der Meefisch“.

Kleinstes handgeschriebenes Buch der Welt

Ausgestellt ist auch das kleinste handgeschriebene Buch der Welt, zusammen mit anderen von dem aus Lengfurt stammenden Valentin Kaufmann (1891-1965) erstellten Kleinschreibwerken auf Münzen, Briefmarken und Streichhölzern. In einem Nebengebäude wurde vom Historischen Verein Marktheidenfeld und Umgebung als Dauerausstellung eine Schmiedewerkstatt eingerichtet.

POI

Museum, Marktheidenfeld

Apo­theken­museum

Museum, Triefenstein

Museum Papier­mühle Hom­burg

Papier­her­stel­lung und die dazu­ge­höri­gen Maschi­nen des 18. und 19. Jahr­hun­derts. Wohn­räume der Papier­macher­familie. Hand­papier­her­stel­lung mit Bütte und Schöpf­sieb.

Bis 25.8.2024, Wertheim

Meister des Augen­blicks. Wolfgang Isensee

Werkstatt, Hasloch

Eisen­hammer Hasloch

Ein­ziger noch im Spes­sart be­trie­be­ner Eisen­hammer. Histo­ri­sche Schmiede­stücke wie Glocken­klöppel, Zangen oder Rad­schuhe. Schau­schmie­den.

Museum, Wertheim

Schlöß­chen im Hof­garten

Ehe­malige Sommer­resi­denz der Wert­heimer Grafen, 2006 als Kunst­museum wieder eröffnet. Drei Samm­lun­gen sind in dem 1977 errich­teten Schlöss­chen unter­ge­bracht: Gemälde und Aqua­relle der Ber­liner Sezes­sion.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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