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3.8.2026
Pferdeeisenbahn zu „Franz Joseph Gerstner”, DE-09456 Annaberg-Buchholz

Ausstellung 25.04. bis 25.10.26

Franz Joseph Gerstner

Ein Pionier der technischen Wissenschaften aus Chomutov

Museum Frohnauer Hammer

Sehmatalstraße 3
DE-09456 Annaberg-Buchholz
Führungen:
Di-So+Ft 9-17 (16) Uhr

Franz Joseph Gerstner (1756-1832) war ein bedeutender deutschböhmischer Mathematiker, Astronom und Physiker, Hochschulgründer und Pionier des Eisenbahnbaus. Er wurde in Chomutov (Komotau) geboren, der heutigen Partnerstadt von Annaberg-Buchholz.

Gerstner erwies sich bereits als Kind als besonders begabt. An der Prager Universität studierte er von 1772 bis 1777 klassische Philosophiefächer und theologische Wissenschaften und erlernte dabei Griechisch und Hebräisch. Neben seiner Muttersprache Deutsch beherrschte er auch fließend Tschechisch, Englisch und Italienisch. Er studierte Astronomie und Naturphilosophie. Von 1777 bis 1779 besuchte er die Prager Ingenieursschule und wurde anschließend zum Ingenieur für praktische Geometrie bei der Hofkommission für die Entlastung der Lehnsleute für die kaiserlich-königlichen Kammergüter und für die königlichen Städte ernannt. 1781 ging er nach Wien und begann ein Medizinstudium, blieb aber dann doch bei der Astronomie und wurde im Jahr 1784 zum Adjunkt an der Prager Sternwarte ernannt. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Erforschung des neu entdeckten Uranus beteiligt.

Neben der Astronomie beschäftigte sich Gerstner mit Kartografie, Geometrie, angewandter Mathematik und Physik. Bald kamen auch Mechanik, Hydromechanik und Metallurgie hinzu.

m Jahr 1807 wurde Franz Joseph Gerstner mit der Ausarbeitung eines Projekt zum Bau eines Wasserkanals zwischen der Moldau und der Donau, also von Budweis über Hohenfurth nach Linz, beauftragt. Er begutachtete alle bisherigen Entwürfe und kam zu dem Schluss, dass der Bau eines Kanals unwirtschaftlich wäre. Stattdessen schlug der den Bau einer Eisenbahnstrecke vor. Der Plan wurde genehmigt, der Baubeginn musste jedoch lange Zeit aufgeschoben werden und wurde erst 1820 wieder aufgegriffen.

POI

Ausstellungsort

Museum Froh­nauer Hammer

Ge­schich­te der Eisen­be­arbei­tung, erz­ge­bir­gi­sche Volks­kunst.

Museum, Annaberg-Buchholz

Manu­faktur der Träume

1500 Objekte zäh­lende Samm­lung, vor­nehm­lich Spiel­eug und Objekte erz­ge­birgi­scher Weih­nachts­kultur.

Museum, Annaberg-Buchholz

Adam-Ries-Museum

Ehe­ma­liges Wohn­haus von Adam Ries. Leben und Werk des Rechen­meisters, Cos­sisten (Alge­brai­ker) und Berg­beamten. Alte Maße und Gewichte in Sachsen, das Rechnen auf den Linien.

Techn. Denkmal, Annaberg-Buchholz

Erz­gebirgs­museum

Geo­lo­gie, Berg­bau, Silber­berg­werk. Volks­kunst, Hand­werk, Klöp­peln, Posa­mente.

Museum, Annaberg-Buchholz

Stu­dien­raum Carl­fried­rich Claus

Ehe­ma­lige Woh­nung des inter­natio­nal hoch ange­sehe­nen Grafi­kers und Schrift­stellers Carlf­ried­rich Claus.

Museum, Schönfeld

Modellbahnland Erzgebirge

Größte Spur-1-Anlage Europas, die den histo­rischen Land­kreis Anna­berg in der Zeit um 1980 im Maßstab 1:32 wider­spiegelt.

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