Ausstellung 01.01. bis 19.04.26
Franz von Gaudy, geboren am 19. April 1800 in Frankfurt (Oder) und gestorben am 5. Februar 1840 in Berlin, war ein berühmter literarischer Sohn der Stadt und zugleich die „Nummer 2” nach Heinrich von Kleist. Das Geburtshaus Gaudys in der Oderstraße 13 hieß „Zum rothen Polacken”, worauf er selbst 1836 bei seiner ersten Italienreise in „Mein Römerzug” anspielt: bei einer Paßkontrolle „verschwieg ich aber weislich, daß ich daselbst in dem „zum rothen Polacken” genannten Hause zum erstenmal das Licht erblickte, um nicht Verdacht zu erwecken, als habe ich den Revolutionsgeist mit der Muttermilch eingesogen.”
Franz von Gaudy steht als Dichter zwischen Spätromantik und Vormärz. Die Ausstellung zeigt sein Werk in etwa chronologischer Folge mit den beiden Schwerpunkten seines Schaffens, Verskunst und Prosa, in Wort und Bild und hebt dabei die beiden für ihn bedeutenden Länder hervor, Polen und Italien.
Ausstellungsort
Ur- und Frühgeschichte, Mittelalter, historische Musikinstrumente, Kunsthandwerk des Lebuser Landes, Bildende Kunst.
Museum, Frankfurt (Oder)
Ostdeutsche Kunst nach 1945 aus den Bereichen Malerei, Plastik, Skulptur, Installation, Handzeichnung und Aquarell sowie deutsche und polnische Grafik.
Museum, Frankfurt (Oder)
Dem Erzähler und Dramatiker von Weltgeltung Heinrich von Kleist, geb. 1777 in Frankfurt (Oder), gewidmete ehemalige Garnison-Schule.
Museum, Frankfurt (Oder)
Museum, Frankfurt (Oder)
Geschichte politischer Verfolgung während des Nationalsozialismus, unter der sowjetischen Besatzungsmacht und in der DDR-Zeit am authentischen Ort.
Gehege, Frankfurt (Oder)