Version
4.3.2023
Franziska Holstein zu „Franziska Holstein”, DE-42103 Wuppertal
Franziska Holstein, ohne Titel (12/18 II VD), 2023, Siebdruck, 5er Auflage
© VG Bild-Kunst, Bonn 2023 / Courtesy: Galerie Friese, Berlin

Ausstellung 01.04. bis 24.09.23

Franziska Holstein

Freundschaftsanfrage No. 2

Von der Heydt Museum

Ganzjährig:
Di-Mi, Fr-So 11-18 Uhr
Do 11-20 Uhr

Form und Farbe bezeichnen nichts anderes als das, was sie selbst sind. Diese fundamentale Erkenntnis des frühen 20. Jahrhunderts eröffnete Künstlern ein ganz neues Feld der freien Gestaltung und des visuellen Experimentierens. Das zeigt sich in vielen Werken der Sammlung des Von der Heydt-Museums.

Auch der künstlerische Ansatz, von dem aus die Malerin Franziska Holstein (*1978 in Leipzig) ihren Bild-Kosmos entwirft, ist sehr konzentriert und basiert auf klaren geometrischen Grundformen sowie einer begrenzten, je Bildserie festgelegten Farbskala. Was sie aber von der Konstruktiven oder Konkreten Kunst unterscheidet, ist ihr prozessuales Arbeiten: sie entwickelt ihre Tableaus, indem sie Farbschicht auf Farbschicht legt und gleichermaßen strenge wie dynamisch und lebendig wirkende Bildoberflächen schafft.

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Freundschaftsanfrage” richtet Franziska Holstein, geleitet von den minimalistischen Kriterien „scharfkantig, flächig, konkret”, den Blick auf ausgewählte Hauptwerke der Museumssammlung, um sie in einen Dialog mit ihren jüngsten Arbeiten zu bringen. Als spannende Referenzpunkte erweisen sich dabei u.a. Gemälde von Otto Freundlich, Josef Albers, Victor Vasarely, Max Bill, Aurélie Nemours, Verena Loewensberg, Günter Fruhtrunk, Leon Polk Smith und Ellsworth Kelly. Franziska Holstein stellt ihnen ein stringentes, aus ihrer eigenen künstlerischen Haltung entwickeltes Konzept gegenüber, bei dem es ebenfalls um System, Variation und Kombination geht.

Besondere Höhepunkte bilden dabei groß angelegte Wandmalereien, die eigens vor Ort realisiert werden. Umfangreiche Siebdruckserien, in denen sie formale Variationen und kompositorische Systeme durchspielt, installiert sie als wandfüllende Collagen.

POI

Ausstellungsort

Von der Heydt Museum

Kunst vom 16. Jahr­hun­dert bis in die Gegen­wart. Im­pres­sio­nis­mus, Ex­pres­sio­nis­mus und die zwan­ziger Jahre. Welt­be­kannte Werke von Claude Monet, Franz Marc, Ernst Ludwig Kirchner und Otto Dix, Pablo Picasso, Francis Bacon u.a.

Synagoge, Wuppertal

Alte Syna­goge Wupper­tal

Jüdi­sche Reli­gion und Ge­schich­te. Ob­jekte, Doku­mente und Foto­grafien.

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Bota­nischer Garten

Garten­gelände der Eller’schen Villa. Elisen­turm. Kultur und Ver­meh­rung ge­fähr­deter und vom Aus­ster­ben be­droh­ter Arten.

Museum, Wuppertal

Skulpturen­park Wald­frieden

Aus­stel­lungs­zen­trum für Außen- und Innen­skul­pturen. Bedeu­tende Werke der moder­nen und zeit­ge­nössi­schen Bild­haue­rei: Tony Cragg, Bogo­mir Ecker, Thomas Schütte u.v.a.

Museumsbahn, Wuppertal

Wupper­tal­bahn

Über 100 Jahre alte, ca. 16 km lange histo­ri­sche Eisen­bahn­strecke.

Zoo, Wuppertal

Grü­ner Zoo Wup­per­tal

3566 Tiere aus 359 Arten von allen Kon­ti­nen­ten: Raub­katzen, Go­rillas, Schim­pan­sen, Bono­bos, Affen mit Brille, Bart oder Greif­schwanz, Afri­kani­sche Ele­fanten im neuen Ele­fanten­haus mit großer Außen­anlage, Faul­tiere, Ameisen­bär, Eis­bären. Frei­flug­halle für mehr als 50 tropi­sche Vögel in einem kleinen Regen­wald. Junior­Zoo, Wasser­spiel­platz.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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