Version
11.6.2024
(modifiziert)
Westkote zu „Vom Ortler bis zur Adria (Museum)”, AT-9640 Kötschach-Mauthen
Hilfsplatz zu „Vom Ortler bis zur Adria (Museum)”, AT-9640 Kötschach-Mauthen
Hilfsplatz

Museum

Vom Ortler bis zur Adria

Freilichtmuseum des Gebirgskrieges 1915-18

Plöckenpaß
AT-9640 Kötschach-Mauthen
Sommersaison:
frei zugänglich

Die Dolomitenfreunde setzen seit 1973 unbegehbar gewordene ehemalige Frontsteige mit Hilfe internationaler Freiwilliger als "Friedenswege" wieder instand. Das von ihnen errichtete Freilichtmuseum mit rekonstruierten Weg- und Stellungsanlagen, Baracken, Stollen und Postenständen ist die ideale Ergänzung zum Museum 1915-18 im Rathaus.

Der Plöckenpass

Der schon von den Kelten benützte Passübergang wurde durch die Römer als „Via Julia Augusta” weiter ausgebaut.

1809, in den napoleonischen Kriegen, zogen französische Truppen über den Plöcken, 1866 besetzten Truppen des italienischen Freischarführers Giuseppe Garibaldi, der selbst einige Zeit im Plöckenhaus wohnte, den Plöckenpass. „Kärntner Freiwillige Schützen” drängten sie in der Folge wieder über den Pass nach Süden zurück.

Mit der Kriegserklärung Italiens am 23. Mai 1915 an Österreich-Ungarn wurde der Karnische Kamm Frontgebiet und der Raum um den Plöckenpass zum Schwerpunkt der Kämpfe.

Sektor Kleiner Pal

Der größte Sektor des Freilichtmuseums am Plöckenpass mit seinen zahlreichen restaurierten österreichisch-ungarischen und italienischen Stellungen befindet sich im Gipfelbereich des Kleinen Pal, der sich zunächst in italienischer Hand befand, bis ein österreichisch-ungarischer Angriff einen Teil des unübersichtlichen Gipfelplateaus in deren Besitz brachte. Beide Seiten bauten in der Folge ihre Stellungen immer stärker aus, bis sie sich teilweise auf Handgranatenwurfweite gegenüber lagen.

Der Berg wurde so zu einem markanten Beispiel eines alpinen Stellungskrieges.

Im Bereich des Freilichtmuseums Sektor Kleiner Pal wurden über 70 historische Objekte wieder begehbar gemacht.

POI

Haupthaus, Kötschach-Mauthen

Museum 1915-18

Doku­men­ta­tion der Öster­reich-Italien-Front im Ersten Welt­krieg, Aktion „Friedens­wege” der Dolomiten­freunde. Fotos und Doku­mente, Nachbau alpiner Stellungen. Schick­sale einfacher Soldaten, Sinn­losigkeit eines Krieges.

Stichwort

Dolomitenfront

Bis 13.10.2024, Lienz

Götter Gaben

Das keltisch-römischen Heilig­tum war ein Kultplatz des kelti­schen Stammes der Laianken, der in römi­scher Zeit nicht zerstört, sondern weiter betrieben und sogar aufwändig um­gestaltet wurde.

Museum, Dölsach

Museum und Archäo­logie­park Aguntum

Museum, Lienz

Museum der Stadt Lienz

Be­zirks­muse­um Ost­tirols. Resi­denz der Görzer in Lienz. Ein­drucks­voller Pallas, Ritter­saal und Kapelle. Ost­tiroler Ge­schichte, Kultur und Kunst. Umfang­reiche Albin Egger-Galerie.

Bis 3.11.2024, Bozen

Past Food

Neben kultur­histo­ri­schen Aspekten zeigt die facetten­reiche Aus­stellung, dass unsere Vorfahren nie um eine Idee ver­legen waren, ihren Hunger zu stillen und für halt­bare Vorräte zu sorgen.

Museum, Spittal an der Drau

Museum für Volks­kultur

Eine der größ­ten volks­kund­lichen Samm­lun­gen Öster­reichs im 2. Stock und Dach­ge­schoß des Schlosses Porcia. Höl­zerne Maschi­nen, Wirts­haus­ein­rich­tun­gen, Markt­stand und Krämer­laden, Lurn­felder und Möll­taler Stuben, Rauch­kuchl, Alm­hütten, Winter­sport u.v.m.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#3206 © Webmuseen Verlag