Version
11.2.2026
Friedl Kubelka zu „Friedl Kubelka / Vom Gröller”, AT-1030 Wien
Friedl Kubelka, Nicht daheim und doch zu Hause, 1971
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien, © Bildrecht, Wien 2026 für Friedl Kubelka

Ausstellung 13.02. bis 07.06.26

Friedl Kubelka / Vom Gröller

Nicht daheim und doch zu Hause

Belvedere 21 (21er Haus)

Arsenalstraße 1
AT-1030 Wien
0179557-700
info@21erhaus.at
Ganzjährig:
Di-Sa, Ft 11-18 Uhr
So 11-21 Uhr

Nicht daheim und doch zu Hause widmet sich der bislang kaum öffentlich präsentierten Malerei von Friedl Kubelka. International bekannt durch ihre konzeptuellen Fotografien und experimentellen Kurzfilme arbeitet Kubelka seit Beginn ihres künstlerischen Schaffens um 1970 ebenso kontinuierlich mit Zeichnung und Gouache. Die Ausstellung im Belvedere 21 zeigt diese zentrale Werkgruppe nun erstmals in größerem Umfang – gemeinsam mit sieben teils unveröffentlichten Kurzfilmen.

Friedl Kubelka (* 1946 in London), die sich seit 2009 als Filmemacherin Friedl vom Gröller nennt, lebt und arbeitet in Wien und Paris. Seit mehr als fünf Jahrzehnten verfolgt sie mit ihrer medienübergreifenden Praxis eine konsequente Auseinandersetzung mit allen Aspekten des Menschseins. Im Fokus stehen dabei psychische Zustände im Verhältnis zu äußeren Gegebenheiten, zwischenmenschliche Beziehungen sowie emotionale und moralische Grenzbereiche. Diesen nähert sie sich mit analytischer Schärfe, Empathie, Humor und großer Offenheit und setzt dabei die Qualitäten der unterschiedlichen Medien gezielt ein.

Innerhalb des Gesamtwerks von Friedl Kubelka / vom Gröller nehmen die Gouachen und Zeichnungen, von denen bislang rund 150 entstanden sind, eine besondere Stellung ein. Sie unterscheiden sich formal deutlich von den Schwarz-Weiß-Filmen und den Analogfotografien: Farbintensiv und detailreich entfalten sie szenisch verdichtete Bildräume, in denen sich unterschiedliche Ereigniswelten überlagern. Stilistisch erweisen sie der Kunstgeschichte Reverenz – von der Protorenaissance über Gustav Klimt und die Phantastischen Realisten bis zu Frida Kahlo und Friedensreich Hundertwasser.

POI

Ausstellungsort

Belvedere 21

Bis 31.5.2026, im Haus

Sandra Mujinga. Skin to Skin

Die norwe­gische Künstlerin bespielt den zentralen Aus­stellungs­raum des Belve­dere 21 mit einer raum­greifenden Installation.

Museum, Wien

Heeres­geschicht­liches Museum

Ereig­nis­ge­schichte der Habs­burg­monar­chie bis 1918 und Ge­schich­te Öster­reichs bis 1945 sowie Marine­ge­schichte. Waffen, Uni­formen, Fahnen, Orden, allg. Kultur­ge­schichte.

Bis 14.6.2026, Wien

Ferdinand Georg Waldmüller

Ferdi­nand Georg Wald­müller vermittelt mit seinen intimen Baum­porträts, weiten Wiener­wald­bildern und ikoni­schen Ansichten des Salz­kammer­guts die Sehn­sucht des Menschen nach der Natur.

Ab 3.7.2026, Wien

Erna Rosen­stein. Jenseits der Stille

Museum, Wien

Barock­museum

Museum, Wien

Oberes Belve­dere

Be­deu­tend­ste Samm­lung öster­rei­chi­scher Kunst des 19. und 20. Jahr­hun­derts im inter­natio­nalen Kon­text: Klimt, Schiele, Amer­ling u.v.m.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#3103463 © Webmuseen Verlag