Ausstellung 13.02. bis 07.06.26
Nicht daheim und doch zu Hause widmet sich der bislang kaum öffentlich präsentierten Malerei von Friedl Kubelka. International bekannt durch ihre konzeptuellen Fotografien und experimentellen Kurzfilme arbeitet Kubelka seit Beginn ihres künstlerischen Schaffens um 1970 ebenso kontinuierlich mit Zeichnung und Gouache. Die Ausstellung im Belvedere 21 zeigt diese zentrale Werkgruppe nun erstmals in größerem Umfang – gemeinsam mit sieben teils unveröffentlichten Kurzfilmen.
Friedl Kubelka (* 1946 in London), die sich seit 2009 als Filmemacherin Friedl vom Gröller nennt, lebt und arbeitet in Wien und Paris. Seit mehr als fünf Jahrzehnten verfolgt sie mit ihrer medienübergreifenden Praxis eine konsequente Auseinandersetzung mit allen Aspekten des Menschseins. Im Fokus stehen dabei psychische Zustände im Verhältnis zu äußeren Gegebenheiten, zwischenmenschliche Beziehungen sowie emotionale und moralische Grenzbereiche. Diesen nähert sie sich mit analytischer Schärfe, Empathie, Humor und großer Offenheit und setzt dabei die Qualitäten der unterschiedlichen Medien gezielt ein.
Innerhalb des Gesamtwerks von Friedl Kubelka / vom Gröller nehmen die Gouachen und Zeichnungen, von denen bislang rund 150 entstanden sind, eine besondere Stellung ein. Sie unterscheiden sich formal deutlich von den Schwarz-Weiß-Filmen und den Analogfotografien: Farbintensiv und detailreich entfalten sie szenisch verdichtete Bildräume, in denen sich unterschiedliche Ereigniswelten überlagern. Stilistisch erweisen sie der Kunstgeschichte Reverenz – von der Protorenaissance über Gustav Klimt und die Phantastischen Realisten bis zu Frida Kahlo und Friedensreich Hundertwasser.
Ausstellungsort
Bis 31.5.2026, im Haus
Die norwegische Künstlerin bespielt den zentralen Ausstellungsraum des Belvedere 21 mit einer raumgreifenden Installation.
Museum, Wien
Ereignisgeschichte der Habsburgmonarchie bis 1918 und Geschichte Österreichs bis 1945 sowie Marinegeschichte. Waffen, Uniformen, Fahnen, Orden, allg. Kulturgeschichte.
Bis 14.6.2026, Wien
Ferdinand Georg Waldmüller vermittelt mit seinen intimen Baumporträts, weiten Wienerwaldbildern und ikonischen Ansichten des Salzkammerguts die Sehnsucht des Menschen nach der Natur.
Ab 3.7.2026, Wien
Museum, Wien
Museum, Wien
Bedeutendste Sammlung österreichischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts im internationalen Kontext: Klimt, Schiele, Amerling u.v.m.