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24.11.2025
Jörg Länger, Weihnachtskrippe zu „Frisch gewaschen in die Zeitenwende”, DE-96049 Bamberg
Jörg Länger, Weihnachtskrippe auf einem Wäscheständer

Ausstellung 27.11.25 bis 13.01.26

Frisch gewaschen in die Zeitenwende

Eine Weihnachtskrippe auf einem Wäscheständer

Diözesanmuseum

Ganzjährig:
Di-So 10-17 Uhr

Unter einer Auswahl alter, traditioneller und klassisch gestalteter Krippen stechen dieses Jahr zwei zeitgenössische Krippen-Installationen des Künstlers Jörg Länger hervor: erstmals wird in Bamberg eine Weihnachtskrippe auf einem Wäscheständer präsentiert – ergänzt durch ein Wandbild, auf dem das Gnadenbild der Muttergottes aus der Oberen Pfarre in Bamberg als Umriss zu erkennen ist. Die auf dem Wäscheständer mit Klammern fixierten Krippenfiguren erscheinen als gezeichnete Silhouetten auf Nesselstoff. Sie greifen Darstellungen bekannter Bamberger Handschriften in einer zeitgemäßen Interpretation auf.

In der 2D-Krippe, einem weiteren markanten Kunstwerk Längers, wohnen das hl. Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde sowie andere Heilige des Bamberger Himmels der Geburt Christi bei. Das Weihnachtswunder wird unter den Schutz des weltberühmten Sternenmantels Kaiser Heinrichs II. gestellt, der ausgebreitet über der Krippenszene schwebt.

Jörg Länger gelingt es, Moderne und traditionelle christliche Ikonografie zu verbinden. Objektives und Subjektives ergänzen sich. Zu seinen Werken auf Holz und Büttenpapier sagt er: „In meinen Arbeiten stelle ich die Geburt Christi dar. Ich lasse sie durch mein Ich hindurchscheinen – nicht als Bild von mir selbst, sondern als ein Medium, durch das Gott in meinem Bild sichtbar wird. Es entstehen Versuche einer heutigen Ikonografie, die den zeitlosen Kern des Heiligen trägt und zugleich die Freiheit des Ichs spürbar macht”.

Tatsächlich ist Gold, das für Licht und die Offenbarung des Göttlichen steht, ein charakteristisches gestalterisches Merkmal in Längers Arbeiten. „Blattgold, Goldpigment und auch das kreidige Gesso sind Malmittel, die Technik und Idee der Ikonen- und Tafelmalerei aufgreifen. Älteren Vorlagen der Kunstgeschichte sind auch die silhouettenhaften Figuren verpflichtet, die ein Markenzeichen in Bildwerken Längers sind” (Kuratorin Ludmila Kvapilová-Klüsener).

POI

Ausstellungsort

Diö­ze­san­mu­seum

Dom­schatz, Bau­skulp­turen des Domes, Spät­werke von Veit Stoß, sakrale Kunst, hoch­mittel­alter­liche Texti­lien.

Gebäude, Bamberg

Neue Resi­denz

Neue Resi­denz, Sitz der Bam­ber­ger Fürst­bischöfe bis 1802, mit zwei Flü­geln und dem ab­schlie­ßen­den Vier­zehn­heiligen-Pavillon. Über 40 Prunk­räume mit be­deu­ten­den Stuck­aus­stat­tun­gen, Möbeln und Wirk­teppi­chen des 17. bis 18. Jh.

Museum, Bamberg

Staats­galerie

Ehe­ma­li­ge Fürst­bischöf­liche Resi­denz zu Bam­berg. Meister­werke der Spät­gotik und Früh­renais­sance, da­run­ter Haupt­werke der Samm­lung Bois­serée. Bei­spiele der euro­päi­schen Barock­male­rei.

Gebäude, Bamberg

Alte Hof­haltung Bam­berg

Ge­bäude­kom­plex, der in seinem Kern noch Mauer­reste von Palas und Kapelle der Bi­schofs­pfalz des 11. Jahr­hun­derts ent­hält.

Museum, Bamberg

Histo­risches Museum

Jung­stein­zeit­liche Opfer­funde, histo­rische Stadt­an­sichten, Gemälde von Lukas Cranach, Bild­werke von Ferdinand Tietz. Hand­werk und Zunft­wesen, Uhren, Modell der Kirche Vier­zehn­heiligen. Bürger­kultur im 19. Jahr­hun­dert. Jüdi­sches in Bam­berg, Le­bens­ader Reg­nitz.

Museum, Bamberg

Bamberger Krippen­museum

Größte Krippen­sammlung Deutsch­lands. Weih­nachts­krip­pen aus vier Jahr­hun­der­ten und 25 Län­dern.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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