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21.7.2025
Fritz Griebel, Ehefrau zu „Fritz Griebel”, DE-92224 Amberg
Fritz Griebel, Blumenstillleben mit Gertrud Griebel (Ehefrau), 1939, Öl auf Leinwand
Stadtmuseum Amberg. Foto: Stadtmuseum Amberg/Riß
Besucher vor einer Bilderwand zu „Fritz Griebel”, DE-92224 Amberg
Besucher vor einer Bilderwand
Foto: Marcus Rebmann

Ausstellung 23.03.25 bis 11.01.26

Fritz Griebel

Gemalt. Geschnitten. Gewebt.

Stadtmuseum Amberg

Zeughausstraße 18
DE-92224 Amberg
09621-101-284
stadtmuseum@amberg.de
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

Fritz Griebels Kunst ist vielfältig: Ölgemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Scherenschnitte, Papiers collés (deutsch: geklebte Papiere, Klebebilder), Entwürfe für Stickereien und Tapisserien (große Wandteppiche). Schon im frühen Kindesalter zeigte sich die künstlerische Begabung des 1899 im unterfränkischen Unfinden geborenen Griebel.

Seinen Lebensmittelpunkt hate der Künstler – abgesehen von der Berliner Studienzeit und den Kriegsdiensten – in verschiedenen Regionen Frankens: aufgewachsen in Heroldsberg, studiert in Nürnberg, die eigene Familie in Bamberg gegründet, in Ellingen und Nürnberg als Professor und Direktor an der Akademie der Bildenden Künste gelehrt und den Lebensabend wieder in Heroldsberg verbracht. Neben diesen Orten waren es zahlreiche Reisen, die ihm eine Inspirationsquelle waren. In seinen Bildern entführt Griebel Betrachtende an die rauschende Ostsee gleichermaßen wie in den lebensfrohen Süden Italiens. Die Szenen hielt er meist direkt vor Ort in der Natur in der Technik des Aquarells fest.

Das große Interesse an der Natur, dem Verlauf der Jahreszeiten, dem Menschen wie auch christlichen Motiven blieb ihm sein Leben lang. Mit letztgenannten kam er schon seit der frühesten Kindheit intensiv in Berührung, denn noch in seinem Geburtsjahr übernahm der Vater die evangelische Pfarrstelle in Heroldsberg.

Zehn Themenbereiche geben Einblicke u.a. in das künstlerische Schaffen von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, die Entwicklung seiner Scherenschnitte, seine Lieblingsthemen wie z. B. die Jahreszeiten, besondere Techniken wie Klebebilder und Schattentheater sowie Griebels Zeit an der Akademie in Nürnberg.

Die Ausstellung ist auch interaktiv erfahrbar. An verschiedenen Mitmachstationen können die Besucher eintauchen in Griebels Techniken und dem Künstler durch eigenes Ausprobieren ein Stück näherkommen.

POI

Ausstellungsort

Stadt­museum Amberg

Aspekte der Stadt­ge­schichte, Kleidung gestern und heute, Hand­werk, Indu­strie, einzig­artige Samm­lung Am­berger Fayen­cen und Stein­gut, Am­berger Email­geschirr mit der Löwen­marke. Aus­stel­lung „A Tribute to Michael Mat­hias Prechtl”.

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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