Museum
▸Martin Luther wurde am 10. November 1483 in Eisleben in einem stattlichen bürgerlichen Wohnhaus aus dem 15. Jahrhundert geboren. Schon sehr früh pflegten die Eisleber das Andenken an den bedeutendsten Sohn ihrer Stadt: bereits 1693 eröffneten sie in Luthers Geburtshaus ein Museum für Lutherpilger. Damit ist das Haus die älteste museale Gedenkstätte im deutschsprachigen Raum, die einer Person gewidmet ist.
Die Dauerausstellung in der liebevoll und authentisch nachempfundene Wohnung der Luders erzählt mit über 250 spannenden Exponaten von der Kindheit und Jugend des Reformators und von der geistigen und wirtschaftlichen Situation, die Martin Luther geprägt hat. Sie vermittelt, wie eng die Bande waren, die zwischen Luther, seinen Eltern und der Bergbauregion bestanden, in der er aufwuchs. Denn seiner Herkunft war sich Martin Luther stets bewusst.
Schon im 17. Jahrhundert führte das Haus, in dem Martin Luther 1483 geboren wurde, Besucher und Lutherpilger nach Eisleben. Bei einem Stadtbrand wurde das spätmittelalterliche Fachwerkhaus 1689 jedoch weitgehend zerstört. Durch die anschließenden Erneuerungsarbeiten erhielt das Haus, wiederaufgebaut als Luthergedenkstätte, seine heutige Optik.
Das historische Gebäude wird seit 2007 durch einen modernen Neubau ergänzt.
Museum, Lutherstadt Eisleben
Haus des gräflichen Kanzlers Dr. Philipp Drachstedt. Letzte Reise Luthers, seine Beziehungen zu den Grafen von Mansfeld insbesondere über sein Schlichtungswerk, Berichte von Luthers Tod und Begräbnis. Bahrtuch, Replik der Totenmaske und -hände.
Museum, Lutherstadt Eisleben
Ur- und Frühgeschichte, Geschichte des Mansfelder Landes als Heimat Luthers, Kupferbergbau.
Bis 15.2.2026, Halle (Saale)
Landschaften und Stillleben dienen Hofer als Experimentierfelder für Form und Farbe.
Ab 28.11.2026, Halle (Saale)
Zum ersten Mal wird eine Auswahl von Werken aus der einstigen Sammlung Hans-Hasso gezeigt und ein knapper Überblick über deren Entstehung gegeben.
Ab 26.3.2026, Halle (Saale)
Geprägt von den Auswirkungen des Ersten Weltkriegs, beschäftigte Wilhelm Lehmbruck sich in Bildhauerei, Malerei und Grafik mit den existentiellen Fragen des Menschseins.