Ausstellung 07.10.23 bis 18.02.24

Geburtstagsgäste

Monet bis van Gogh

Bis 18.2.24, Kunsthalle Bremen

Bremen, Kunsthalle Bremen: Die Ausstellung feiert das 200. Jubiläum des Kunstvereins in Bremen mit Meisterwerken der französischen Malerei. Im Mittelpunkt steht eine besonders glanzvolle Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung feiert das 200. Jubiläum des Kunstvereins in Bremen mit Meisterwerken der französischen Malerei. Im Mittelpunkt steht eine besonders glanzvolle Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Direktor Gustav Pauli die Kunsthalle zu einem führenden Museum moderner Kunst in Deutschland machte. Unterstützt wurde er von bedeutenden Bremer Sammlern, die nun erstmals gewürdigt werden.

Während der wirtschaftlichen Blüte Bremens im späten 19. Jahrhundert entwickelte auch der Kunstverein neue Dynamik. Gustav Pauli, der erste wissenschaftliche Direktor der Kunsthalle (1899-1914), erwarb ab 1905 Meisterwerke von Courbet, Rodin, Manet und den Impressionisten. Als er 1911 das Mohnfeld von Vincent van Gogh ankaufte, löste das einen deutschlandweiten Skandal aus. Die gesellschaftliche Brisanz dieses Streits ist heute kaum noch vorstellbar.

Auch andere deutsche Museen begannen damals, französische Kunst zu sammeln. Bereits 1896 hatte die Nationalgalerie in Berlin das erste Gemälde von Manet gekauft, und auch die Museen in Hamburg, Frankfurt, Weimar oder Krefeld zogen nach. Dafür mussten die verantwortlichen Direktoren oftmals heftige Kritik einstecken: im Bremer van Gogh-Streit erlangten diese Kontroversen um die französische Kunst ihren Höhepunkt.

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