Geliebt - gehasst - verhöhnt

Epochenwandel und Skandal in der Kunst

Kulturzentrum Sinsteden
13.6.-15.9.2019

Grevenbroicher Straße 29
41569 Rommerskirchen

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Di-So 12-17 Uhr

Ein Werte­system unter­liegt dem steten Wandel, der an den unter­schied­lichen Epo­chen und Stilen der Kunst ebenso gut ables­bar ist. Bei­spiele sind: Gemälde von Michel­angelo und Botti­celli, von Dela­croix oder Courbet, Kari­ka­turen von Daumier oder Ulrich Rück­riems Skulptur für Münster 1977.

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    Geliebt - gehasst - verhöhnt :: Ausstellung
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    Eine Gesellschaft zeichnet sich durch ein Wertesystem aus, das nicht nur ihr Zusammenleben regelt, sondern auch die Kultur und Kunst maßgeblich beeinflusst. Dabei unterliegt ein Wertesystem dem steten Wandel, und es wird von jeder Generation neu in Frage gestellt. Der Wandel des Wertesystems ist an den unterschiedlichen Epochen und Stilen der Kunst ebenso gut ablesbar, wie an Werken, die einen Skandal in der Öffentlichkeit ausgelöst haben.

    Am Beispiel renommierter Kunstwerke aus unterschiedlichen Epochen kann dieser Werte-Wechsel nachvollzogen werden. Beispiele sind: Michelangelo, das Jüngste Gericht, die geköpften Könige der Königsgalerie von Notre Dame de Paris, Gemälde von Botticelli, Gemälde von Delacroix oder Courbet, Karikaturen von Daumier, Duchamps Fountaine oder Ulrich Rückriems Skulptur für Münster 1977.

    Diese Kunstwerke betraten „Neuland” in dem Kunstverständnis der damaligen Zeit und wurden heftig kritisiert.