Gewappnet für die Ewigkeit

Nürnberger Totenschilde

Germanisches Nationalmuseum
28.3.2019-6.1.2020

Kartäusergasse 1
90402 Nürnberg

www.gnm.de

Di, Do-So+Ft 10-18 Uhr
Mi 10-21 Uhr

Bei den Toten­schilden handelt sich um Gedenk­tafeln, die seit dem 14. Jahr­hundert männ­licher Mit­glieder der Elite gedachten und nach deren Tod in Sakral­räumen auf­ge­hängt wurden.

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Gewappnet für die Ewigkeit :: Ausstellung
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Wie erinnern wir uns unserer Verstorbenen? Welche Formen und Rituale des Gedenkens pflegen wir? Welche Traditionen gab es in früheren Zeiten?

Zum ersten Mal widmet sich das Germanische Nationalmuseum diesen Fragen anhand eines einzigartigen Bestandes: den Totenschilden. Es handelt sich um Gedenktafeln, die seit dem 14. Jahrhundert männlicher Mitglieder der Elite gedachten und nach deren Tod in Sakralräumen aufgehängt wurden. Das Germanische Nationalmuseum besitzt mit 146 Totenschilden des 14. bis 17. Jahrhunderts den weltweit größten museal verwahrten Bestand.

Totenschilde fristeten lange ein Schattendasein, bevor sie im Rahmen eines Forschungsprojektes wissenschaftlich untersucht wurden. Die Ergebnisse werden nun in der Kartäuserkirche des Museums präsentiert. Damit bietet sich den Besuchern die einmalige Gelegenheit, die Raffinesse und teilweise auch Skurrilität dieser Meisterwerke für die Ewigkeit von nahem zu betrachten.