Ausstellung 20.03.26 bis 04.04.27
Die Sonderausstellung verbindet auf vielfältige Weise Natur, Kultur und Wissenschaft. In der Natur übernehmen ▸Gifte unterschiedliche Funktionen: sie dienen dem Schutz vor Fressfeinden wie bei den Baumsteigerfröschen oder ermöglichen den Beutefang wie etwa bei der Kobra. Auf einem Streifzug durch die Welt der giftigen Tiere, Pflanzen, Pilze und Umweltsünden lernen die Besucher unterschiedliche Strategien des Gifteinsatzes kennen, überwinden „toxische” Hindernisse und lösen knifflige Rätsel.
Die Ausstellung zeigt nicht nur die beeindruckende Vielfalt giftiger Organismen, sondern beleuchtet auch den menschlichen Umgang mit dem Giftigen. Ein Blick in die Medizin verdeutlicht, dass Gifte nicht nur töten, sondern auch heilen können: zahlreiche Arzneimittel basieren auf ursprünglich toxischen Substanzen — etwa das Digitoxin aus dem Fingerhut.
So bleibt die Erkenntnis des Paracelsus bis heute gültig: „Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.”
Ausstellungsort
Geologie, Mineralogie und Paläontologie. Tiere der großen Bewuchszonen (Bioma): Tropischer Wald, Savanne, Wüste, Arktis.
Haupthaus, Wiesbaden
Kunstsammlungen: Alexej von Jawlensky, Deutscher Expressionismus (Sammlung Hanna Bekker vom Rath), Konstruktive Kunst, internationale Kunst seit 1960.
Bis 9.8.2026, nebenan
Gezeigt werden politische Plakate aus der Sammlung des Wiesbadeners Maximilian Karagöz.
Gewächshaus, Potsdam
Dschungellandschaft mit 20.000 Pflanzen und vielen exotischen Tieren. Wasserfall, Schmetterlingshaus und Aquasphäre.
Museum, Cottbus
Denkmalgeschützte Löwen-Apotheke, seit 1573 als richtige Apotheke geführt und erst später in ein Museum umgewandelt. Arbeitsräume einer Apotheke aus dem Jahr 1900. Apothekenoffizin, galenisches Laboratorium und Gift-/Kräuterkammer. Kräuterlädchen.