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6.3.2026
Blauer Baumsteiger zu „Gift. Tödliche Gaben”, DE-65185 Wiesbaden
Foto: Museum Wiesbaden ⁄ Bernd Fickert

Ausstellung 20.03.26 bis 04.04.27

Gift. Tödliche Gaben

Museum Wiesbaden

Friedrich-Ebert-Allee 2
DE-65185 Wiesbaden
0611-335-2178
Ganzjährig:
Do 10-21 Uhr
Mi-So+Ft 10-17 Uhr

Die Sonderausstellung verbindet auf vielfältige Weise Natur, Kultur und Wissenschaft. In der Natur übernehmen ▸Gifte unterschiedliche Funktionen: sie dienen dem Schutz vor Fressfeinden wie bei den Baumsteigerfröschen oder ermöglichen den Beutefang wie etwa bei der Kobra. Auf einem Streifzug durch die Welt der giftigen Tiere, Pflanzen, Pilze und Umweltsünden lernen die Besucher unterschiedliche Strategien des Gifteinsatzes kennen, überwinden „toxische” Hindernisse und lösen knifflige Rätsel.

Die Ausstellung zeigt nicht nur die beeindruckende Vielfalt giftiger Organismen, sondern beleuchtet auch den menschlichen Umgang mit dem Giftigen. Ein Blick in die Medizin verdeutlicht, dass Gifte nicht nur töten, sondern auch heilen können: zahlreiche Arzneimittel basieren auf ursprünglich toxischen Substanzen — etwa das Digitoxin aus dem Fingerhut.

So bleibt die Erkenntnis des Paracelsus bis heute gültig: „Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.”

POI

Ausstellungsort

Museum Wies­baden (Nat-hist. Slg.)

Geo­lo­gie, Mine­ra­lo­gie und Palä­onto­logie. Tiere der großen Be­wuchs­zonen (Bioma): Tro­pi­scher Wald, Sa­vanne, Wüste, Arktis.

Haupthaus, Wiesbaden

Museum Wies­baden

Kunst­samm­lungen: Alexej von Jaw­len­sky, Deut­scher Ex­pres­sio­nis­mus (Samm­lung Hanna Bekker vom Rath), Kon­struk­tive Kunst, inter­natio­nale Kunst seit 1960.

Bis 9.8.2026, nebenan

Unter Druck

Gezeigt werden politische Plakate aus der Sammlung des Wies­badeners Maximilian Karagöz.

Gewächshaus, Potsdam

Bio­sphäre Pots­dam

Dschun­gel­land­schaft mit 20.000 Pflanzen und vielen exo­ti­schen Tieren. Wasser­fall, Schmetter­lings­haus und Aqua­sphäre.

Museum, Cottbus

Branden­burgi­sches Apo­theken­museum

Denkmalgeschützte Löwen-Apotheke, seit 1573 als richtige Apotheke geführt und erst später in ein Museum umgewandelt. Arbeitsräume einer Apotheke aus dem Jahr 1900. Apothekenoffizin, galenisches Laboratorium und Gift-/Kräuterkammer. Kräuterlädchen.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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